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Fassungslosigkeit bei SPD über geplante Schließung des Letmather Marienhospitals

Die SPD Iserlohn reagiert mit tiefem Unverständnis auf die Pläne des Landrats, das Marienhospital in Letmathe schließen zu wollen. „Ein rein betriebswirtschaftlicher Blick ausschließlich auf die ganz aktuellen Zahlen des letzten Jahres taugt nicht für eine Standortentscheidung, die sich nachhaltig auswirken wird“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Leye. Er fordert CDU-Landrat Thomas Gemke auf, seine Argumente zu prüfen. Leye stellt klar, dass der Aufsichtsrat lediglich eine Empfehlung ausgesprochen habe: „Die politische Beteiligung steht noch aus, der Kreistag hat den Aufsichtsräten kein Mandat für diese Entscheidung erteilt.“

„Das Marienhospital ist ein Haus der Grundversorgung. Letmathe braucht das vor Ort. Wir werden um den Erhalt des Marienhospitals kämpfen“, macht der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler deutlich. Landrat Gemke müsse gemeinsam mit der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken ein Konzept vorlegen. Es gehe um nicht weniger als die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung in Letmathe und Umgebung.

„Es ist nicht die Zeit, Standorte gegeneinander auszuspielen. Die SPD Iserlohn steht ohne Wenn und Aber hinter dem Marienhospital in Letmathe“, verdeutlicht die Iserlohner Stadtverbandsvorsitzende Eva Kitz. Sie fordert vom CDU-Kreistagsmitglied Detlef Seidel, die Zufälligkeit, dass er als Werdohler Bürger dem Aufsichtsrat vorsitzt, nicht für eine einseitige Standortentscheidung auszunutzen.

Peter Leye, der auch Mitglied des Kreistags ist, wird gegenüber seinen Fraktionskollegen die Letmather Interessen vertreten und die Mehrheiten fraktionsübergreifend suchen. Irritiert sei er überdies, dass die Beschäftigten die Pläne offenbar zuerst über die Presse erfahren müssen, ehe sie am Donnerstagmorgen auf dem offiziellen Weg informiert werden. „Dieser Umgang mit der Belegschaft ist vollends unangemessen. Wir stehen ganz klar hinter für die Mitarbeiter, für die Patienten und für die Bürger ein“, so der Sozialdemokrat.

Rücktritt Andrea Nahles

Andrea Nahles hat den Parteivorsitz 2018 in einer schwierigen Situation nach der Bundestagswahl übernommen. Als Bundesarbeitsministerin hat sie entscheidende sozialdemokratische Projekte, wie den Mindestlohn, insbesondere gegen den Widerstand der Union durchsetzen können. Leider hat es der Parteivorstand unter ihrer Führung nicht geschafft, den angekündigten Erneuerungsprozess so zu gestalten, dass er auch an der Basis wahrnehmbar gewesen wäre.

 

Es ist respektabel, dass es Andrea Nahles nicht auf den erwarteten Schlagabtausch am Dienstag ankommen lässt. Es ist nun Aufgabe der Partei, allem voran des verbleibenden Bundesvorstands und der Landesverbände, bis zum Parteitag im Spätjahr die entscheidenden Schritte für den personellen Neuanfang zu gehen.

KOMMT ZUSAMMEN UND MACHT EUROPA STARK!

Nachdem wir auch heute (18.05) insgesamt 4 Stunden auf der Wermingser Straße standen und mit interessierten Menschen geredet haben sind wir uns nur noch sicherer geworden. Iserlohn ist für Europa, wir sind es auf jeden Fall auch weiterhin. 

 

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