Wir fordern die Veröffentlichung des JVA-Abrisskonzepts!

JVA Iserlohn

Mit Bedau­ern muss­ten wir fest­stel­len, dass das Abriss­kon­zept für die frü­he­ren Dienst­woh­nun­gen an der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt in Drüpp­lingsen zwar auf Antrag der SPD-Rats­frak­ti­on den Mit­glie­dern des Rates der Stadt Iser­lohn zur Ver­fü­gung gestellt wur­de. Dies erfolg­te aller­dings nur unter der Maß­ga­be des Bau- und Lie­gen­schafts­be­trieb NRW (BLB), dass hier­aus wei­ter­hin kei­ne Infor­ma­tio­nen an die Bürger:innen oder die inter­es­sier­te Öffent­lich­keit wei­ter­ge­ge­ben werden.

Ärger bei den Anwohner:innen

Die Ver­är­ge­rung der Bürger:innen und das dar­aus ent­ste­hen­de Miss­trau­en kön­nen wir nach­voll­zie­hen. Vie­le Fra­gen blei­ben wei­ter­hin unbe­ant­wor­tet und Begrün­dun­gen feh­len. So kön­nen wir nicht ver­ste­hen, war­um die Anfahrt der Bau­fahr­zeu­ge über die Hei­de­stra­ße erfol­gen soll. Auch der Hin­weis auf eine zu erstel­len­de Bau­stra­ße liest sich im ers­ten Moment zwar gut. Bei genaue­rem Hin­se­hen han­delt es sich jedoch ledig­lich um einen kur­zen Abschnitt im nord­öst­li­chen Bereich ent­lang der JVA-Mau­er. Kein Bezug genom­men wird auf die von den Anwohner:innen und von unse­rer Frak­ti­on immer wie­der gefor­der­te Bau­stra­ße, wel­che bis Baarstraße/​Kalthofer Stra­ße ange­legt wer­den soll­te, um somit Hei­de- und Müh­len­stra­ße vom Bau­ver­kehr zu befreien.

Wir fordern Transparenz

Wir for­dern die Ver­wal­tung auf, den Bürger:innen das voll­stän­di­ge Abriss­kon­zept zur Ver­fü­gung zu stel­len. Nur dadurch kann die not­wen­di­ge Trans­pa­renz erreicht wer­den. Für die Bürger:innen und uns als die Rats­mit­glie­der ist eine offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on wich­tig, um Abriss und Neu­bau der JVA-Drüpp­lingsen demo­kra­tisch mit­ge­stal­ten zu können.

Bild­nach­weis (Titel­bild): Wiki­me­dia Com­mons, Benut­zer Micha­el Kramer