Engagierte Diskussion im KAI: Fraktionsvorsitzende Eva Kitz moderierte das Gespräch mit Podiumsteilnehmenden und Gästen

Sport in Iserlohn: Vereine bringen ihre Anliegen auf den Tisch

Volles Haus, viele konkrete Themen und der Wunsch nach mehr Austausch: Bei unserer offenen Fraktionssitzung zum Thema Sport kamen am Montagabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Iserlohner Sportvereine und des Kreissportbundes im KAI zusammen.

Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen der Vereine: Wie steht es um unsere Sportstätten? Wo fehlen Hallen-, Wasser- oder Trainingszeiten? Wie können Vereine bei steigenden Kosten unterstützt werden? Und was braucht es, damit auch künftig genügend Menschen bereit sind, sich als Übungsleitungen, im Vorstand oder an anderer Stelle ehrenamtlich zu engagieren?

Dabei wurde eines besonders deutlich: Ohne Ehrenamt funktioniert der Sport in unserer Stadt nicht. Die vielen Menschen, die Woche für Woche Training ermöglichen, Veranstaltungen organisieren, Verantwortung übernehmen und oftmals auch Sportstätten mitbetreiben, verdienen nicht nur Anerkennung, sondern verlässliche Rahmenbedingungen und konkrete Unterstützung.

Auf dem Podium diskutierten Stephanie Hennecke, 1. Vorsitzende des ISSV, Martin Luckert, 1. Vorsitzender des TuS Iserlohn, Christian Kißmer, Leiter des Sportbüros der Stadt Iserlohn, sowie Sylvia Patscher, stellvertretende Vorsitzende des Sportausschusses. Moderiert wurde der Abend von unserer Fraktionsvorsitzenden Eva Kitz.

Besonders gefreut hat uns die positive Rückmeldung der Vereine zum Format. Mehrfach wurde der Wunsch geäußert, solche Gesprächsrunden zwischen Vereinen, Verwaltung und Politik regelmäßig fortzusetzen.

Genau das nehmen wir aus dem Abend mit. Ebenso wie die vielen konkreten Hinweise und Anliegen, die nun ausgewertet werden: Was können wir kommunalpolitisch selbst anstoßen? Wo braucht es weitere Gespräche mit der Verwaltung? Und welche Themen müssen auf Landes- oder Bundesebene weitergetragen werden?

Vielen Dank an alle, die sich eingebracht und so offen über die Herausforderungen, aber auch die Chancen des Iserlohner Sports gesprochen haben.