Gemeinsam lernen, individuell fördern – SPD-Fraktion besucht Gesamtschule Iserlohn
Wie gelingt es, Kinder mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam zu unterrichten und individuell zu fördern? Davon konnte sich die SPD-Ratsfraktion bei einem Besuch der Gesamtschule Iserlohn am Standort Gerlingsen ein Bild machen.
Auf Einladung des neuen Schulleiters Christoph Demtröder und seines Stellvertreters Thorsten Rodeheger besuchte die Fraktion am Montag die Schule - ganz bewusst nicht am Standort Nußberg, wo in den vergangenen Jahren viel investiert und modernisiert wurde. Rund 270 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen werden am Standort Gerlingsen unterrichtet, bevor sie ab der siebten Klasse an den Standort Nußberg wechseln.
Die Herausforderungen im Schulalltag sind vielfältig: Unterschiedliche Lernniveaus, individuelle Förderbedarfe und ganz verschiedene familiäre und soziale Hintergründe erfordern viel pädagogisches Geschick, Geduld und Engagement. Bei der Führung und im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, mit welchem Einsatz sich die Lehrkräfte und weitere pädagogische Fachkräfte diesen Aufgaben täglich stellen. Mit Erfolg: viele Gesamtschülerinnen und -schüler erreichen mit der richtigen Förderung bessere Schulabschlüsse, als die Grundschulempfehlung voraussagt.
Für die SPD-Fraktion ist die Gesamtschule deshalb ein wichtiger Baustein für mehr Bildungsgerechtigkeit. Kinder sollen unabhängig von ihrer Herkunft und ihren individuellen Voraussetzungen die Chance erhalten, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ihren eigenen Bildungsweg zu gehen. Das gemeinsame Lernen und die individuelle Förderung sind dabei von besonderer Bedeutung.
Auch die räumlichen Herausforderungen am Standort Gerlingsen kamen zur Sprache. Die SPD-Fraktion nimmt diese Hinweise mit in ihre weitere schulpolitische Arbeit. Denn gute pädagogische Konzepte brauchen auch geeignete Rahmenbedingungen.
Unser herzlicher Dank gilt Christoph Demtröder und Thorsten Rodeheger für die Einladung, den offenen Austausch und die Einblicke in den Schulalltag – und vor allem dem gesamten Kollegium für seine wertvolle Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.