Gemeinsame Initiative: Neuer Aufbruch für ein Letmather Wahrzeichen
Der Humpfertturm gehört zu den prägenden Orten Letmathes. Mit einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen soll jetzt der Weg vorbereitet werden, damit das Wahrzeichen wieder eine Zukunft bekommt. Ziel ist es, Grundstücksfrage, Förderung, Zuwegung und Unterstützung aus der Bürgerschaft so vorzubereiten, dass der Humpfertturm wieder Perspektive bekommt.
Der Humpfertturm ist für viele Menschen in Letmathe weit mehr als ein Bauwerk. Seit Generationen gehört er zu den prägenden Orten des Stadtteils, steht für Geschichte, Heimatverbundenheit und viele persönliche Erinnerungen. Über viele Jahre war er ein beliebtes Ausflugsziel und ein sichtbares Wahrzeichen mit Strahlkraft weit über Letmathe hinaus.
Damit dieses Wahrzeichen wieder Zukunft bekommt, bringen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen jetzt gemeinsam einen Antrag in den Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung sowie in den Betriebsausschuss Kommunales Immobilien Management ein. Bei einem gemeinsamen Treffen mit dem Heimatverein Letmathe, der Kleinen Letmather Runde, dem Sauerländischen Gebirgsverein und dem Förderverein Haus Letmathe wurde noch einmal deutlich, wie groß das Interesse vor Ort ist, für den Humpfertturm eine tragfähige Perspektive zu schaffen.
Für die SPD-Fraktion erklärt Michael Scheffler: „Der Humpfertturm gehört zu Letmathe. Deshalb wollen wir jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit aus dem gemeinsamen Wunsch vor Ort ein tragfähiges Projekt werden kann – mit klaren Rahmenbedingungen, passenden Fördermitteln und Unterstützung aus der Bürgerschaft.“
Bereits in den vergangenen Jahren gab es dazu einen gemeinsamen politischen Vorstoß. Jetzt soll der nächste Schritt folgen: Die Verwaltung soll die Voraussetzungen so aufbereiten, dass aus dem breiten Wunsch in Letmathe ein umsetzbares Projekt werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die dauerhafte Sicherung des Standorts, die Klärung von Zuwegung und Genehmigungen, die Prüfung passender Förderprogramme sowie Möglichkeiten, die Stadtgesellschaft finanziell einzubinden.
Konkret geht es darum, mit dem Grundstückseigentümer Gespräche über eine dauerhafte Sicherung der Fläche aufzunehmen, die rechtlichen und erschließungsbezogenen Rahmenbedingungen darzustellen, Förderkulissen gezielt zu prüfen und auch die Wegefrage mitzudenken. Zudem soll geprüft werden, ob kalkulierte Rückbaukosten im Rahmen einer Förderung als Eigenanteil berücksichtigt werden können. Ein weiterer Baustein ist die Frage, wie Spenden, Patenschaften oder Fördervereinsstrukturen das Vorhaben begleiten können.
Mit Blick auf die Haushaltslage setzen die drei Fraktionen bewusst auf einen Weg, der Fördertöpfe, solide Planung und bürgerschaftliches Engagement zusammenführt. So kann Schritt für Schritt ein neuer Aufbruch für ein Letmather Wahrzeichen gelingen.
Über den Antrag sollen der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung und der Betriebsausschuss Kommunales Immobilien Management in ihren nächsten Sitzungen beraten und Beschluss fassen.