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Damit im Winter niemand frieren muss: Wärmeorte in allen Stadtteilen schaffen

Eva Kitz, Fraktionsvorsitzende

Die Prei­se für Strom, Heiz­öl und Gas sind in den letz­ten Mona­ten stark gestie­gen – und damit auch das Risi­ko der Ener­gie­ar­mut für immer mehr Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Wir begrü­ßen, dass es mitt­ler­wei­le abge­stimm­te Infor­ma­tio­nen und Bera­tungs­an­ge­bo­te von der Stadt Iser­lohn und dem Job­cen­ter gibt, sind aber der Über­zeu­gung, dass dies allei­ne nicht reicht. Damit im Win­ter in Iser­lohn nie­mand frie­ren muss for­dern wir, soge­nann­te Wärme­or­te oder Wär­mein­seln in allen Stadt­tei­len zu errich­ten.

Michael Scheffler
Michael Scheffler, 2. stellv. Bürgermeister

Wärme­or­te stel­len eine Mög­lich­keit dar, Men­schen nie­der­schwel­lig, kos­ten­los und unver­bind­lich einen beheiz­ten Auf­ent­halts­ort in den kal­ten Win­ter­mo­na­ten vor­zu­hal­ten. Wie vom Deut­schen Städ­te­tag sowie vom Städ­te- und Gemein­de­bund ange­regt und bereits in ande­ren Kom­mu­nen, unter ande­rem in Bot­trop, Koblenz, Neu­stadt, Fran­ken­thal und Land­au rea­li­siert, soll die Ver­wal­tung Wärme­or­te für Leistungsempfänger:innen, Senior:innen und wei­te­re bedürf­ti­ge Bürger:innen an zen­tra­len Stel­len vor­be­rei­ten.

Als geeig­ne­te Räum­lich­kei­ten sind aus Sicht der SPD-Frak­ti­on fol­gen­de Orte denk­bar: Pfarr­hei­me, Gemein­de­häu­ser, Räu­me von Glau­bens­ge­mein­schaf­ten, Quar­tiers­bü­ros, Stadt­teil­häu­ser, Räu­me von Trä­ge­rin­nen und Trä­gern (z.B. Fami­li­en­or­te) sowie Räu­me im Umfeld von Essensausgabestellen.