Gedenken an Opfer von Krieg und Gewalt am Volkstrauertag

Am Sonn­tag, den 14. Novem­ber 2021, nah­men meh­re­re SPD-Frak­ti­ons­mit­glie­der im gesam­ten Stadt­ge­biet an den Gedenk­fei­ern zum Volks­trau­er­tag teil. Ob am Haupt­fried­hof in Iser­lohn, an der Alten Schu­le in der Grür­manns­hei­de oder am Ehren­mal auf dem Fried­hof in Hen­nen, über­all erin­ner­ten Redner:innen und Teilnehmer:innen – unter ihnen auch die SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Eva Kitz, der stellv. Bür­ger­meis­ter Micha­el Scheff­ler sowie Rats­frau Anja Ihme – an die Opfer von Krieg, Gewalt und Ver­trei­bung. Bewe­gen­de Wor­te fand Anja Ihme in Hennen: 

Anja Ihme, SPD-Ratsmitglied

„Las­sen Sie uns gemein­sam für den Frie­den ein­tre­ten und Frie­dens­stif­ter sein. Wo wir einen Bei­trag leis­ten kön­nen, Ver­söh­nungs­pro­zes­se vor­an­zu­trei­ben, wenn wir hel­fen kön­nen, Men­schen vor Gewalt und Ter­ror zu schüt­zen, dann müs­sen wir es tun! Das ist das Gebot der Mensch­lich­keit. Das ist unse­re Ver­ant­wor­tung aus unse­rer eige­nen Geschichte.“

Anja Ihme in ihrer Rede zum Volks­trau­er­tag auf dem Fried­hof in Hennen

Zu unse­rer Ver­ant­wor­tung gehört auch, die Grä­ber als Mahn­ma­le gegen Krieg und Unrecht zu erhal­ten. Der Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge, der nicht nur die Gedenk­ver­an­stal­tung am Haupt­fried­hof in Iser­lohn orga­ni­sier­te, pflegt die Grä­ber von über 2,7 Mil­lio­nen Kriegs­to­ten des Ers­ten und Zwei­ten Welt­kriegs auf 832 Fried­hö­fen in 46 Län­dern – dafür gilt dem Ver­ein und sei­nen Akti­ven höchs­te Aner­ken­nung und Dank für ihre wich­ti­ge Arbeit. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sind auch die Jugend­ar­beit des Volks­bun­des im Bereich der Frie­dens­ar­beit und Grä­ber­pfle­ge, die inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit sowie die Online-Grä­ber­da­ten­bank, die mitt­ler­wei­le fast 5 Mil­lio­nen Daten­sät­ze von gefal­le­nen oder ver­miss­ten deut­schen Sol­da­ten des Ers­ten und Zwei­ten Welt­krie­ges enthält.