Nach Starkregen: Verschmutzungen am Baarbach

Anja Ihme, Mit­glied des Planungsausschusses

Unschö­ne Hin­ter­las­sen­schaf­ten ent­deck­te nach dem Stark­re­gen der letz­ten Wochen ein Land­wirt am Baar­bach süd­lich des Baren­dorfs: Auf­grund von Über­schwem­mun­gen des Baches fin­den sich auf den Wie­sen in Ufer­nä­he Über­res­te mensch­li­cher Aus­schei­dun­gen und Müll, unter ande­rem benutz­te Damen­hy­gie­ne­ar­ti­kel. Die Wie­se am Baar­bach wird land­wirt­schaft­lich genutzt, ver­un­rei­nig­tes Mahdgut kann aber nicht an die Tie­re ver­füt­tert wer­den. Auch Kin­der spie­len unter­halb des Baren­dorfs am Bach und in Ufernähe.

Wie lässt sich Verunreinigung verhindern?

Volker Keitmann
Vol­ker Keit­mann, stellv. Fraktionsvorsitzender

Die Ver­wal­tung teil­te auf Nach­fra­ge mit, dass eine was­ser­recht­li­che Geneh­mi­gung bestün­de, Über­läu­fe aus dem Kanal­sys­tem, mit­hin also von Abwas­ser und somit auch von mensch­li­chen Exkre­men­ten – ver­dünnt mit eben­falls über­lau­fen­dem Regen­was­ser – in den Baar­bach zu lei­ten. Die­se Pra­xis erscheint im Hin­blick auf Umwelt­schutz und Hygie­ne als pro­ble­ma­tisch, des­halb wol­len Anja Ihme und Vol­ker Keit­mann wis­sen, wie die Ver­un­rei­ni­gung von Baar­bach und Ufer­be­reich zukünf­tig ver­hin­dert wer­den kann.