Veranstaltungen 2014

05.11.14 - Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung

Armutsbericht der Stadt wird nicht zu den Akten gelegt
Empfehlung für Bürgermeister-Kandidatur abgegeben

 

Am Sonntag hat der SPD-Ortsverein Iserlohn-Nordwest die diesjährige Jahreshauptversammlung abgehalten. Die Versammlung beschäftigte sich als Schwerpunkt mit der Frage, wie die Stadt Iserlohn Flüchtlingen helfen könne, die derzeit besonders aus Syrien und weiteren Krisengebieten zu uns kommen. Für die gewünschte dezentrale Unterbringung der Hilfe Suchenden in Wohnungen sollten weitere Gespräche mit der städtischen Wohnungsgesellschaft IGW aufgenommen werden. Hierzu referierte der heimische Landtagsabgeordnete Michael Scheffler, der dabei auch auf Ergebnisse des Armutsberichtes einging. So stellte Scheffler beispielsweise dar, dass im Stadtzentrum Iserlohns jedes dritte Kind, im Nordwesten noch jedes vierte Kind unter Armut leide. Dies seien für alle Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten unerträglich hohe Zahlen.

Kritik wurde in dem Zusammenhang gegenüber Iserlohns Sozialdezernentin Katrin Brenner (CDU) geäußert, die sich vier Jahre lang Zeit gelassen hatte, die Erstellung des Berichts in Auftrag zu geben, nachdem die SPD diesen beantragt hatte. „Schon aus sachlichen Gründen werden wir den Bericht nun nicht einfach zu den Akten legen, aber auch dem politischen Mitbewerber und der Dezernentin werden wir diesen Gefallen nicht tun“, sagte Ortsvereinsvorsitzender Clemens Bien abschließend.

Im Bericht des Vorstandes ging Bien besonders auf die zwei Wahlen ein, die der Ortsverein überzeugend bewältigt hatte. Der engagierte Einsatz im Bundestagswahlkampf war neben der persönlichen Leistung der Kandidatin ein wichtiger Beitrag, um die im Ortsverein Nordwest beheimatete Sümmeranerin Dagmar Freitag mit denkbar knappen 54 Stimmen Vorsprung wieder einmal direkt in den Bundestag einziehen zu lassen. Aus der Kommunalwahl ging der Ortsverein gestärkt hervor und stellte diesmal mit vier Mandaten ein Ratsmitglied mehr für den Iserlohner Stadtrat als noch 2009.

Mit Blick auf das kommende Jahr sprach die Versammlung einstimmig die Empfehlung aus, dass der amtierende Bürgermeister Iserlohns Dr. Peter Paul Ahrens auch für die kommende Wahl wieder für die SPD ins Rennen gehen solle.

 

Mit freundlichen Grüßen

Clemens Bien
Ortsvereinsvorsitzender


29.10.14 - Knappe Mehrheit für 2. Gesamtschule

Iserlohn. Die Würfel sind gefallen: In geheimer Abstimmung entschieden die Mitglieder des Stadtrates gestern die Errichtung einer Sekundarschule am Hemberg und einer zweiten Gesamtschule am Bömberg.

Mit diesem Ergebnis hätten selbst die Befürworter einer zweiten Gesamtschule wohl nicht mehr gerechnet. Umso größer war am gestrigen Abend der Jubel auf der einen politischen Seite, als Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens das Ergebnis der geheimen Abstimmung über die künftige Schulstruktur im weiterführenden Bereich bekanntgab. 27 Stadtpolitiker und damit die Mehrheit hatten sich in der Sondersitzung des Rates dafür entschieden, neben einer Sekundarschule am Hemberg eine vierzügige Gesamtschule am Standort der heutigen Realschule Bömberg zu errichten.
Ein politisch-rechnerisch an sich unmögliches Ergebnis

Ein politisch-rechnerisch an sich unmögliches Ergebnis angesichts der vorangegangenen Erklärungen der einzelnen Fraktionen. Denn deren jeweilige Positionen hatte sich seit der Ratsdebatte vor vier Wochen, die in einer Pattsituation und ohne Ergebnis endete, auch nicht um einen Millimeter verändert. Ganz im Gegenteil: Für erhebliche Verstimmung hatte bei der CDU die von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens aktuell ins Spiel gebrachte Variante gesorgt, eine zweite Gesamtschule ausschließlich am Standort Bömberg für 16.7 Millionen Euro zu errichten. „Davon haben wir erst am Donnerstag erfahren, die Machbarkeitsstudie lag den Fraktionen sogar erst am Freitag vor, die entsprechende Drucksache am Montag“, kritisierte Fraktionsvorsitzender Fabian Tigges in der Sondersitzung den aus seiner Sicht „beispiellos schlechten Kommunikationsfluss“. Zu einer konstruktiven Lösung der Schulfrage habe der Bürgermeister so nicht beigetragen, erklärte Tigges, während sein Fraktionskollege Matthias Jakubanis betonte, dass für die CDU nur die Errichtung von zwei Sekundarschulen in Frage komme. Ein Weg, für den sich neben Schulgutachter Rösner auch die Stadtschulpflegschaft als einziges demokratisch legitimiertes Gremium der Eltern ausgersprochen habe.

Dr. Ahrens indes verteidigte die kurze Beratungsfrist für die jüngste Alternative. So habe die Studie des beauftragten Büros erst am Montag der vergangenen Woche vorgelegen und sei dann umgehend ausgewertet worden. Ahrens räumte auch ein, dass die Studie zu dem Ergebnis komme, dass die Möglichkeit bestehe, am Bömberg eine zweite Gesamtschule einzurichten, dies aber im Vergleich zu den anderen Varianten deutlich teurer und mit Blick auf die verkehrliche Erschließung schwierig sei. Er selbst, so der Bürgermeister, halte dennoch beide nun vorliegenden Beschlussvorschläge – ob die Errichtung von zwei Sekundarschulen oder aber von einer Sekundarschule und einer Gesamtschule – für tragfähige Varianten, um in Iserlohn ein auf Nachhaltigkeit angelegtes, zweigliedriges Schulsystem zu etablieren.

Ganz im Gegensatz zur CDU und nur wenig überraschend lobte SPD-Fraktionsvorsitzender Dimitrios Axourgos die Initiative des Bürgermeisters, durch die sich nun eine weitere Option zur Gestaltung des Schulsystems ergeben habe, „solche Vorschläge hätten wir uns in den vergangenen Jahren von der zuständigen Ressortleiterin gewünscht.“ Axourgos hob für die im Bildungsbündnis vereinten Fraktionen zudem noch einmal hervor, dass nur die Variante mit einer Sekundarschule am Hemberg und einer zweiten Gesamtschule am Bömberg den Eltern tatsächlich eine Wahlmöglichkeit lasse, welche Schule sie für ihr Kinder bevorzugen. Dass nun durch den neuen Vorschlag sogar eine zweite Gesamtschule an nur einem Standort realisiert werden könne, sei sinnvoll und höchst begrüßenswert.
Abstimmung über AfD-Antrag als Blockadelöser

War es vor vier Wochen die AfD, deren drei ablehnende Stimmen den Ausschlag dafür gaben, dass keine der vorgeschlagenen Varianten zur Errichtung eines zweigliedrigen Schulsystems eine Mehrheit fand, könnte die „Alternative“ diesmal der Wegbereiter gewesen sein für das überraschende Sitzungsergebnis. Denn bevor der Rat letztlich über Gesamtschulen und Sekundarschulen entschied, musste er – ebenfalls in geheimer Abstimmung – über den AfD-Antrag befinden, das bestehende System mit Haupt- und Realschulen so zu erhalten wie es ist. Und obwohl der Rat bereits vor langer Zeit nahezu einstimmig den Grundsatzbeschluss gefasst hatte, in Iserlohn Schulen des längeren gemeinsamen Lernens den Weg zu ebnen, stimmten doch insgesamt 12 Ratsleute für den AfD-Antrag. Ein Votum, dass offenbar die Blockade des zuvor im politischen Morast festgefahrenen Karren wieder löste und letztlich den Ausschlag zu Gunsten der zweiten Gesamtschule gegeben haben dürfte.

Quelle:
Text: Thomas Pütter, IKZ
Foto: Michael May, IKZ

Der Artikel ist hier in der Online-Ausgabe von derwesten.de abrufbar.


25.10.14 - Einladund zur Jahreshauptversammlung

 

Kaum ein Tag vergeht ohne Meldungen über Gewalt und Terror in internationalen Krisengebieten. Besonders Menschen aus Syrien und dem Irak suchen Schutz vor Krieg und Verfolgung. Diesen Menschen zu helfen und ein friedliches Zusammenleben zu organisieren stellt Land und Kommunen vor große Herausforderungen. Die Problematik beschäftigt hierzulande viele Menschen und dient uns folglich zum Anlass, sie zum inhaltlichen Schwerpunkt unserer kommenden Jahreshauptversammlung zu machen.

 

 

Wir laden euch hiermit herzlich ein zu unserer diesjährigen

 

Jahreshauptversammlung
am Sonntag, 02.11.2014 um 17.00 Uhr im Café Hilbrand, Bremke 1, 58638 Iserlohn.

 

 

Für eine Einführung in das Thema besonders im Hinblick auf das Stichwort Armutsbekämpfung freue ich mich an diesem Tag unseren Landtagsabgeordneten und sozialpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion Michael Scheffler begrüßen zu dürfen.


24.05.14 - SPD Nordwest wieder in Sümmern

 

Auf der Zielgeraden des Kommunalwahlkampfes meinte es das Wetter noch einmal gut mit uns. Die Sümmeraner Kandidaten Tobias Fricke und Rolf Kaiser sowie Volker Keitmann für die Iserlohner Heide standen auch heute wieder für Fragen und Gespräche zur Verfügung.


20.04.14 - SPD Nordwest startet in den Wahlkampf

Pünktlich zum Oster-Wochenende startete der Ortsverein Nordwest in den Wahlkampf. Bei tollem Wetter und mit guter Laune luden wir die Sümmeraner bereits am Gründonnerstag ein, bei frisch gebackenen Waffeln und heißem Kaffee über die anstehenden Kommunalwahlen ins Gespräch zu kommen (linkes Foto).

Weiter ging es am Ostersamstag auf dem Gerlingser Platz (rechtes Foto). Natürlich durften zu Ostern auch die roten Ostereier nicht fehlen, die auf allen Plätzen verteilt wurden. Die positive Resonanz hat uns sehr gefreut und motiviert uns für alle kommenden Termine.

In diesem Sinne wünschen wir allen Iserlohner*innen frohe Ostern und ein paar erholsame Feiertage. Wir sehen uns am 26. April bereits wieder, diesmal in der Iserlohner Heide!


02.04.14 - Hufnagel: „Nicht über die Köpfe hinweg entscheiden“

Am Donnerstag Abend luden Ratsmitglied Michael Hufnagel und die SPD Nordwest die Anwohner der Langerfeldstraße zu einer Versammlung ein. Thema der Diskussion war das alltägliche Verkehrschaos an der Langerfeldstraße. Besonders das Verkehrsaufkommen zu Schulbeginn und Schulschluss ist ein Ärgernis, das die Anwohner sehr bewegt. Hufnagel betonte in seiner Einführung, dass er in Zusammenarbeit mit den Betroffenen Lösungen entwickeln möchte.

Mit diesem Anliegen hatte das Ratsmitglied offensichtlich einen Nerv getroffen. In einer regen Diskussion der rund 35 Teilnehmer kamen sowohl die Standpunkte der Grundschule Nußberg, der Anwohner als auch der Eltern zur Sprache. Für einige Verärgerung sorgt das Verhalten vieler Eltern, „ihre Kinder bis ins Klassenzimmer fahren zu wollen“, beschwerte sich eine Anwohnerin. „Mir tut es immer leid für die Kinder, die zu Fuß kommen, die leben gefährlich.“, so Reinhilde Bieck, Rektorin der Grundschule Nußberg.

Die Versammlung stimmte dem Vorschlag Hufnagels zu, die Verwaltung mit der Prüfung folgender Lösungsmöglichkeiten zu beauftragen: eine Öffnung des Wendehammers zur Arpkestraße, die Einführung einer Einbahnstraße, ein (zeitlich begrenztes) Halteverbot oder eine Parkzone für Anwohner. Die größte Zustimmung erhielt die Einführung einer Anwohnerstraße.

Mit diesen Lösungen im Gepäck soll die SPD nun im Verkehrsausschuss die Verwaltung zum Handeln auffordern, damit sobald wie möglich das alltägliche Verkehrschaos beendet wird. Sobald die Vorschläge der Verwaltung vorliegen, soll sie diese in einer zweiten Anwohnerversammlung präsentieren.


11.03.14 - Ortstermin am Schapker Platz

Iserlohn. Beim Ortstermin des Ortsvereins Iserlohn-Nordwest wurden Mängel in der Planung offensichtlich.

„Die habe ich wirklich nicht bestellt“, sagt am Samstag SPD-Ratsherr Michael Hufnagel beim Ortstermin des SPD-Ortsvereins Iserlohn-Nordwest am Einkaufszentrum am Schapker Platz. Gemeint war mit dieser Bemerkung der Einsatzwagen der Polizei auf dem dortigen Parkplatz. Die Beamten wollten sich ganz offensichtlich auch ein Bild von der dort schon mehrfach kritisierten Verkehrssituation machen. Denn viele Bürger beklagen sich darüber, dass Autofahrer die Durchfahrt des Parkplatzes als willkommene Abkürzung benutzen, wenn sich der Verkehr vor der Ampel an der Kreuzung Schapker Weg/ Baarstraße staut. „Wer abkürzen will, der will Zeit gewinnen und der fährt schnell“, so die Beobachtung von Rolf Kaiser.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Hufnagel hatte schon im Dezember die Situation rund um das Nahversorgungszentrum kritisiert. Nun hoffen die SPD-Politiker, dass in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses Antworten gefunden werden, um auch die Situation für die Fußgänger zu entschärfen. Denn wer vom Kreisel an der Baarstraße zu Fuß nach Rewe oder Lidl kommen will, der muss einen Teil des Weges auf der Straße zurück legen, in der aber schon Gegenverkehr herrscht. Sehr schnell wurde beim Ortstermin offensichtlich, dass diese Situation ein enorm hohes Gefährdungspotential in sich birgt. „Hier sind ganz klar Planungsfehler gemacht worden“, wettert Michael Hufnagel in Richtung Verwaltung.

Kritik kommt von den Genossen auch an der Situation an der Einmündung Tannenweg. So haben Beobachtungen gezeigt, dass sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an die vorgeschriebene Wegeführung, nämlich nur rechts abzubiegen, halten und trotzdem nach links abbiegen.

Zum Glück, so die Mitglieder des SPD-Ortsvereins, hätten sich auch schon andere Parteien kritisch zu der jetzigen Situation geäußert. Deshalb hofft man, bald Verbesserungen herbeiführen zu können.

 

Text und Foto: Ulrich Steden, IKZ, siehe: http://www.derwesten.de/ikz/staedte/iserlohn/schapke-spd-sieht-hohes-gefahrenpotenzial-id9075109.html