SPD-Letmathe

Veranstaltungen 2018


Brückenfest in Letmathe bei traumhaftem Wetter

Letmathe, den 02.09.2018

Eröffnung in diesem Jahr vom Stellvertretenden Bürgermeister Thorsten Schick und der Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag.

Bestens organisiert von der Werbegemeinschaft Letmathe.
Tausende strömen an diesen Tagen in die prächtig gestaltete und beleuchtete Innenstadt.
An den Bühnen super Unterhaltung. Für Leib und Wohl ist bestens gesorgt.
  Samstag Abend ein fantastisches Höhenfeuerwerk. Sonntag sind auch noch Rundflüge mit dem Hubschrauber möglich.
Einfach genial.
Der SPD Ortsverein Letmathe ist Sonntag "VorOrt".


Mitgliederversammlung 01.08.2018

Unser Ortsverein hat zur Mitgliederversammlung geladen. Unser Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD im Märkischen Kreis Gordan Dudas hat sich die Zeit genommen und über aktuelle Themen und die Neuaufstellung der SPD referiert. Schwerpunkte haben dabei Themen zu Soziales, Rente, innere Sicherheit und Europa gebildet.

Text: Nico

Foto: v.l.n.r Michael Scheffler, Gordan Dudas , Martina Matner-Kißler

 SPD-Krise:

Ortsvereine sollen stärker zusammenarbeiten

 

Stefan Janke

 

Iserlohn.   Gordon Dudas, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Unterbezirks Märkischer Kreis, besuchte die Letmather Genossen.

 

Wie soll es nach verlorener Bundestagswahl und ständig sinkenden Prozentzahlen bei Wählerumfragen weitergehen mit der SPD – vor allem in den Ortsvereinen? Wie können sich die Sozialdemokraten an der Basis aufstellen, um ihre Partei für die kommenden Europawahlen fit zu machen? Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Letmathe standen diese Fragen jetzt im Mittelpunkt. Antworten darauf wollte Gordan Dudas, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Unterbezirks Märkischer Kreis, jetzt in eher kleinerem Kreis geben.

 

In diesen Antworten machte Dudas deutlich, dass die Ortsvereine ihren eigenen Weg unabhängig von der Führungsspitze in Berlin gehen müssen und er beschwor die Grundsätze der Sozialdemokratie herauf. „Wir müssen den Menschen eine sicher Zukunft bieten, was sie in ihrem Leben geleistet haben, müssen sie auch wieder zurück bekommen“, sagte Dudas. Auf Kosten der Gemeinden könne nicht die „schwarze Null“ angestrebt werden. „Wenn wir sagen, alle Kinder sollen schwimmen lernen, können wir nicht gleichzeitig die Schwimmbäder schließen.“ Die Zukunft der Arbeit, ein solidarischer, handlungsfähiger Sozialstaat und staatliche Investitionen in die Infrastruktur seien die herausragenden Themen, denen sich die SPD annehmen müsse. „Von uns werden Antworten erwartet“, sagte der Landtagsabgeordnete.

 

Um diese Botschaft aber verbreiten zu können, bedarf es heute eines stärkeren Zusammenarbeit zwischen den Ortsvereinen. Jeder Ortsverein solle erarbeiten, welche drei Themen bei ihm als Wahlkampfthema in Frage kommen, und dann Ideen und Erfahrungen austauschen. Natürlich funktioniere all dies nicht ohne ein große Zahl von Mitstreitern. „Nur mit neuen Mitgliedern können wir auch schlagkräftig sein“, erklärte Dudas. Und um die zu gewinnen, braucht die SPD ein vertrauenswürdiges Profil. Die Europawahl in einem dreiviertel Jahr sei die wichtigste Wahl in Europa seit langer Zeit. „Und für den Wahlkampf biete ich Euch die Unterstützung des Unterbezirks an“, rief Gordan Dudas schließlich den Letmather Genossen zu.

Text: IKZ Online

Bild: Privat

 


Gestern Ortstermin in Lasbeck, mit dem Stellvertretenden Bürgermeister Michael Scheffler, Frau Zawada vom Kommunalen Immobilien Management und meinem Ratskollegen Dieter Beele.
Wir freuen uns mit dem VfR- Lasbeck über die neue Treppe zum Vereinsheim. Die neuen Stufen sind breiter und die Abstände kürzer, kurzum leichter zu begehen. Ein neuer Handlauf wird in Kürze in installiert. Da wir zu unseren VorOrt Terminen die Räumlichkeiten in der alten Schule nutzen durften, übereichte ich als kleinen Dank einen Trainingsball an Christian Bertz, dem Vorsitzenden vom VfR.
Wir bleiben in Lasbeck am Ball.


Applaus für die Nahles-Konkurrentin

Hohenlimburg 09.04.2018

Simone Lange will gegen den Willen der Parteispitze SPD-Bundesvorsitzende werden. Auf ihrer kurzen Bewerbungstour kommt sie nach Hohenlimburg.

Aus gutem Grund

 

Von Michael Koch

 

Hohenlimburg. Schick ist es hier nicht. Mit dieser Wertung tritt man dem Haus Nordhoff an der Iserlohner Straße in Elsey sicherlich nicht zu nahe. Es ist eine einfache, etwas schlauchartige Gaststätte, es gibt Brötchen mit Aufschnitt, die Tische und Stühle sind schon etwas betagt. Kurzum: Es ist die ideale Kulisse für Simone Lange.

 

Die 41-Jährige ist die Frau, die am 22. April neue SPD-Bundesvorsitzende werden will. Und damit Andrea Nahles verhindern will. Also die Frau, die jetzt schon SPD Fraktionschefin ist und mit dem Parteivorsitz das Machtzentrum der Sozialdemokraten in Deutschland werden soll. So will es jedenfalls das Partei-Establishment.

 

Und gerade dazu inszeniert sich Simone Lange als krasser Gegenentwurf. Ohne Macht und Einfluss ist auch sie nicht. Sie ist Oberbürgermeisterin der 95000-Einwohner- Stadt Flensburg, sie war schleswigholsteinische Landtagsabgeordnete. Und jetzt, am Samstagmorgen, ist sie in Hohenlimburg. Mark Krippner, Vorsitzender des SPD Ortsvereins, hat sie eingeladen zusammen mit dem benachbarten Ortsverein Letmathe. Aber nicht mit dem Unterbezirk Hagen.

 

Krippner gehörte auch mal zur lokalen Partei-Elite, war Fraktionsvorsitzender im Stadtrat. Bis er abgewählt wurde. Er hatte sich zu letzt schon in der Debatte um die Große Koalition als Gegner einer solchen positioniert. Jetzt hat er Simone Lange, die Nahles- Gegenkandidatin, eingeladen. Warum? „Wir kannten uns vorher nicht. Ich habe nur über sie und ihre Positionen gelesen. Da habe ich sie angeschrieben und sie hat zugesagt.“

 

Und das mit Bedacht, wie sie im WP- Gespräch sagt. Sie war schon in Rheine, Schwäbisch-Hall, Friedland und Hannover. Nach Hohenlimburg ist Hilden dran: „Ich fahre extra nicht in die großen Metropolen. Ich möchte eine Stimme für die Basis sein.“ Diese Botschaft wird sich dann auch wie ein roter Faden durch ihre etwa 45-minütige, frei gehaltene Rede ziehen. Etwa 70 Interessierte sind gekommen, aus ganz Hagen, Iserlohn und auch aus Bochum. Der Saal im Haus Nordhoff ist voll. Auffällig ist, wer nicht da ist: Kein Unterbezirks- Vorsitzender aus Hagen oder dem Märkischen Kreis, -kein - Fraktionschef,- kein Bundestags- oder Landtagsabgeordneter und- außer Krippner- kein Ratsmitglied.

 

 

Aber auch das passt zu der Inszenierung von Simone Lange. Sie verspricht, dass sie als Vorsitzende die Basisarbeit massiv stärken will. Die Hälfte des Bundesvorstandes soll aus ehrenamtlichen Basis- Mitgliedern bestehen, Ämterhäufung soll vermieden werden. Auch über das Internet will sie die einzelnen Parteimitglieder stärker direkt mit dem Bundesvorstand verbinden.

 

 

Persönlich betont die verheiratete zweifache Mutter ihre Bodenständigkeit: Als Polizeibeamtin habe sie „die Schattenseiten der Gesellschaft kennen gelernt Die Zeit hat mich extrem geprägt.“

 

Inhaltlich präsentiert sie sich in Hohenlimburg mit einem dezidiert linken Programm. Sie will ein Grundeinkommen - diskutieren, den Arbeitsmarkt sozialer gestalten. Mit den Hartz- Reformen habe Gerhard Schröder vielleicht etwas Gutes gewollt. „Aber wir müssen uns eingestehen, dass wir damit einen Teil unserer Werte verraten haben. Ich werde mich als Bundesvorsitzende dafür entschuldigen.“

 

Bei den Besuchern im Haus Nordhoff kommt das an. Der Applaus ist groß, die Fragen in der anschließenden rund halbstündigen Diskussion sind eher eine Bestätigung für Lange als ein kritisches Nachhaken. Bernd Schmidt, Vorsitzender im Ortsverein Altenhagen, der dem Unterbezirksvorstand eher kritisch gegenüber steht, ist zufrieden: „Ich bin ganz ergebnisoffen hier in die Veranstaltung rein gegangen. Aber Simone Lange war sehr erfrischend und überzeugend.“ Auch Mark Krippner hatte anfangs noch tiefgestapelt:

 

Auch ihn müsse die Flensburger Oberbürgermeisterin erst einmal überzeugen. „Das hat du geschafft. Ich spüre jetzt wieder ganz viel Lust, mich einzubringen.“

 

Gleichwohl: Sie alle werden nicht Simone Lange wählen können. Und die beiden Hagener Parteitagsdelegierten, die dies am 22. April tun dürfen, waren nicht vor Ort. Simone Lange gibt sich trotzdem kämpferisch: Alle sollten jetzt eben diese Delegierten anschreiben und sie von ihr zu überzeugen.

Text und Bild: Rundschau Hohenlimburg

 


Osteraktion

Die Aktionen von Samstag am 30.03.2018 in der Grüne und Letmathe waren erfolgreich.

 

Es wurden über 400 bunte Ostereier und mindestens ebensoviele Schokohäschen verteilt. 

 

Danke an Wolfgang Schneider für die Spende von 90 Ostereiern von Bauer Emde.

 

Wir kamen mit vielen Passanten ins Gespräch. Danke an alle Beteiligten.

 

Wir haben mal wieder gezeigt, das wir nicht nur zu Wahlen vor Ort sind.

 


Schefflers Wut auf die Parteispitze Feuriger Auftakt zur Jahreshauptversammlung des SPD - Ortsvereins Letmathe

Leichte Veränderungen gab es im Vorstand der SPD Letmathe. Kai Brünen (hinter Anja Müller, ganz vorne) ist mit Olaf Hennecke (links) zum zweiten Vorsitzenden gewählt worden. Daneben: Martina Matner-Kißler.                             FOTOS: OLIVER BERGMANN

 

Oestrich. Eine Jahreshauptversammlung von durchaus hohem Unterhaltungswert erlebten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Letmathe im Gasthof Denniger. Die Anwesenden hätten aber auf einen Teil wohl liebend gerne verzichtet. Es handelte sich dabei um eine kleine Brandrede, die der langjährige Landtagsabgeordnete Michael Scheffler gleich zu Beginn hielt: „Ich bin immer noch ein stückweit sprach- und wortlos wegen dem Scherbenhaufen, den unsere Granden in Berlin aufgeschüttet haben. Dem Reden von Gerechtigkeit folgen keine Taten, stattdessen wird ohne Sinn und Verstand gehandelt. Es wird lange dauern, bis sich unsere Partei erholt.“ Er forderte dass sie sich wieder auf ihre Wurzeln besinnt, statt weiter den neoliberalen Kurs zu fahren und machte seinen Genossen Mut: „Letmathe wäre ärmer, wenn es keine derart aktive SPD vor Ort gäbe.“

 Nach Michael Scheffler begrüßte die Ortsvereins-Vorsitzende Martina Matner Kißler, die im Laufe des Abends zum dritten Mal nach der kommissarischen Übernahme des Vorsitzes im Jahr 2014 wieder gewählt wurde, den neuen Leiter der städtischen Ressorts Kultur, Migration und Teilhabe, Jochen Köhnke. Er beließ es bei seiner Vorstellung nicht nur bei den Details zu seinem Werdegang, sondern nahm auch Stellung zu lokalen Themen.

 Kein Konzept, aber großes Vertrauen in Letmathe

 Auf die Nachfrage, ob er schon ein Konzept für den Saalbau habe, blieb Köhnke locker, obwohl er ein Konzept nicht präsentieren konnte. Möglicherweise braucht er auch keines. „Letmathe ist ein sehr selbstständiger und starker Stadtteil. Ich möchte hier Dinge unterstützen, werde aber nicht als Schlaumeier auftreten“, lautete die Begründung, die in de der Mitglieder plausibel klang. Vor ihrer Wiederwahl blickte Martina Matner-Kißler auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. Zwei wichtige Wahlen, zum Land- und Bundestag, waren angesetzt, der Kampf um Wählerstimmen stand daher im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die Vorsitzende nannte aber auch die Vor-Ort-Aktion, die in Lasbeck bereits über die Bühne gegangen ist und im Stübbeken ihre Fortsetzung finden soll. Auch an der Gesprächsrunde der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen war die Letmather SPD maßgeblich beteiligt, unter anderem war Jini Meyer in der Runde zu Gast.

 Die Vorstandswahlen brachten wenige, aber wichtige Änderungen. Sabine Stake, bislang gemeinsam mit Olaf Hennecke zweite Vorsitzende, kandidierte nicht mehr. Sie wolle nach neun Jahren Vorstandsarbeit etwas kürzer treten und mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, zumal sie noch zahlreichen anderen Aktivitäten nachgehe. Ein Nachfolge-Kandidat war in dem bisherigen Beisitzer Kai Brünen schnell gefunden und gewählt worden. Mit 23 Ja-Stimmen und einer Enthaltung erzielte er sogar ein besseres Ergebnis als seine Vorsitzende, die eine Gegenstimme erhielt.

Sie war damit in guter Gesellschaft.

Auch auf Heinz Wrobel (zweiter Kassierer), Frank Bergers (Schriftführer) und den Bildungsbeauftragten Peter Matner entfielen in der geheimen Wahl je eine Nein Stimme. Erster Kassierer bleibt Frank Barthelmes, als zweiter Schriftführer wurde Professor Dr. Martin Kißler in Abwesenheit bestätigt. Fünf Beisitzer komplettieren den Vorstand, das sind Britta Reinke-Kappenstein, Annika Mül1er, Fikret Taskin, Gerd Westesen, Nico Chrupalla und Anja Müller

 

Die Kasse wird ab sofort von Wolfgang Schneider und Hannelore Fleischer geprüft.

Der Ortsverein wird sich künftig an der Sponsoring-Aktion der Werbegemeinschaft beteiligen. Frank Barthelmes machte den Vorschlag, der bei seinen Genossen auf Zustimmung stieß. „Es wird immer schwieriger, eine große Summe zu erzielen, da große Geschäfte wie Sonneborn nicht mehr mitmachen und andere geschlossen wurden. Er bot außerdem an, die Aktion zu koordinieren. Sofern alle Mitglieder mitziehen, könnte die SPD ein achtbares Ergebnis erzielen. Denn dem Ortsverein gehören aktuell 102 Mitglieder an.• Der SPD-Ortsverein wählte außerdem elf Delegierte für die Parteitage des Stadtverbandes.

 

• Daran teilnehmen werden:

Kai Brünen, Britta Reinke-Kappenstein, Michael Scheffler, Dieter Beele, Martin Kißler, Frank Barthelmes, Martina Matner- Kißler, Annika Müller, Hannelore Fleischer, Peter Matner und Olaf Hennecke.

Text und Foto: IKZ