SPD-Letmathe

Veranstaltungen 2017


Bunter Nachmittag der Letmather SPD mit ein bisschen Politik, Kaffee und Kuchen und jeder Menge Unterhaltung

Foto: Stefan Drees

Martina Matner-Kißler (li.) konnte auch Parteiprominenz zum bunten Nachmittag der SPD im Saalbau begrüßen.

 

 

 

Ältere wissen, wo es enden kann, wenn Demokratie gefährdet ist

Letmathe. 03.04.2017

Bunter Nachmittag der Letmather SPD mit ein bisschen Politik, Kaffee und Kuchen und jeder Menge Unterhaltung

 

Beim Bunten Nachmittag der Letmather SPD im Saalbau ging am Samstag ganz schön die Post ab. „Änne aus Dröpplingsen“ sorgte für pointierte Unterhaltung, der Schlagerclub Dröschede hatte ebenfalls ein Programm mit einigen „Krachern“ vorbereitet. Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Letmathe, Martina Matner-Kißler, freute sich sehr darüber, dass der Saal bestens gefüllt war. Es gab Kaffee und Kuchen und auch ein bisschen Politik. So konnten Michael Scheffler (MdL), Dagmar Freitag (MdB), die Stadtverbandsvorsitzende Eva Kitz und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens begrüßt werden. Michael Scheffler befindet sich allmählich im Wahlkampfmodus für die Landtagswahl. Er vertrat in seiner Rede die Auffassung, dass die SPD in den vergangenen sechs bis sieben Jahren viel für NRW erreicht habe.

 

Mehr Neueinstellungen als Abgänge in Rente

 

Es sei gelungen, mehr Menschen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen, die Jugendarbeitslosigkeit habe den geringsten Stand seit zehn Jahren. Scheffler erinnerte auch an Projekte wie Beitragsfreiheit des letzten KITA-Jahres oder die Abschaffung der Studiengebühren. Für die Sicherheit sollen 2300 neue Kommissaranwärter eingestellt werden. „Das sind mehr Neueinstellungen als Abgänge in Rente“, sagte Scheffler. Auch die Zahl der Bezirksbeamten solle erhöht werden.

 

Dagmar Freitag appellierte, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Eine hohe Wahlbeteiligung könne helfen, extreme Parteien in Schranken zu halten. Insbesondere die ältere Generation sollte wählen gehen. „Denn diese Menschen wissen ja noch, wo es enden kann, wenn die Demokratie in Gefahr gerät.“

 

Begrüßt werden konnte beim Bunten Nachmittag auch der Letmather SPD-Ehrenvorsitzende Lutz Malaschöwski. Außerdem wurden 100 Notfalldosen verteilt. Sie sollen Rettungskräften Informationen zum Gesundheitszustand geben, Dokumente wie Medikamentenplan oder Impfpass gehören dort hinein.

 

Text: IKZ Bilder: PM

 

 


Neue Planung für die „Westspange“

Hochinteressante Neuigkeiten präsentierten Stadtplaner Thorsten Grote und Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke (links und rechts vom Bauplan) der SPD-Ratsfraktion bei deren Ortstermin auf der »kleinen Lennepromenade“. FOTO: OLIVER BERGMANN

Von Oliver Bergmann

Letmathe. 14.03,2017

Brandaktuelle Neuigkeiten hatten Stadtplaner Thorsten Grote und Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke mitgebracht. Am Freitag folgten sie einer Einladung der SPD-Ratsfraktion, die sich aus erster Hand über die anstehenden Veränderungen im westlichen Bereich des Letmather Zentrums informieren wollte. Mit der Stadtspange West und dem Cafè am Lenneufer werden im Bereich zwischen Fluss und Hagener Straße Millionen investiert - das war ja bereits bekannt.

„Wir waren schon weit, haben aber doch noch einmal neu geplant“, erklärte Grote. Was meinte er damit? Zwischen Lennedamm und dem Treppenaufgang zur Hagener Straße beginnt im Spätsommer der Bau der eigentlichen Stadtspange. Sie wird optisch der Promenade und der nahezu fertig gestellten Ostspange gleichen. Durch den Höhenunterschied zwischen Lennedamm und dem Bereich Fingerhutsmühle wird sie in diese Richtung abfallen. Das Gefälle werde vier Prozent betragen. Zum besseren Verständnis erwähnte Grothe das Gefälle von sechs Prozent, die aktuelle Rampe aufweist.

Spielplatz kommt nun doch direkt an die Stadtspange

Wer jetzt in Gedanken etwa auf Höhe des Zebrastreifens auf dem Lennedamm steht und herunter zur Fingerhutsmühle blickt, sieht rechts den großen und links den etwas kleineren Parkplatz sowie den Fußweg in der Mitte. Noch weiter links davon befindet sich das unterirdisch angelegte Regenrückhaltebecken. Der große Parkplatz wird vier Plätze verlieren, der kleine mit seinen 22 Stellplätzen verschwindet sogar komplett. Und das ist neu: An seiner Stelle entsteht jetzt doch der geplante Spielplatz. Als sich im Sommer 2016 die Mitglieder des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung über die Vorstellungen der Verwaltung austauschten, wurde gewünscht, was nun nachträglich umgesetzt wird:

Der Spielplatz rückt weg von Schwerter Straße und Lennedamm und kommt direkt an die Stadtspange. Die Kinder dürfen sich zudem über eine wahre Premium-Spielfläche freuen. Sie wird nach den Richtlinien der attraktivsten Kategorie A gestaltet. Über die detaillierte Bestückung mit Spielgeräten wird der Kinder- und Jugendrat beraten und der Jugendhilfeausschuss letztendlich entscheiden. Für dessen Vorsitzende Gabriele Stange hatte sich das Kommen damit bereits gelohnt, denn genau so wollte sie Grote und Janke hören.

In Gedanken sieht der Bereich also jetzt folgendermaßen aus:

rechts der Parkplatz, in der Mitte die Stadtspange, links der Spielplatz. Daneben wird auf dem Rückhaltebecken ein neuer Parkplatz entstehen. Die bereits erwähnten 22 Plätze, die verloren gehen, werden durch 70 neue ersetzt. Das alleine überzeugte Martina Matner- Kißler, die Vorsitzende des SPD Ortsverein Letmathe, aber noch nicht. Auf Nachfrage wurde ihr zugesichert, dass die Maße moderner Autos beim Bau berücksichtigt werden. „Es hat sich also absolut gelohnt, die Planung noch einmal anzupacken“, brachte es Grote auf den Punkt.

1,1 Millionen Euro Kosten, aber 80 Prozent Förderung

Die Aufenthaltsqualität auf der Promenade werde auch nicht durch den Autoverkehr beeinträchtigt, erklärten die beiden Gäste aus dem Rathaus. Denn die Zufahrt zum neuen Parkplatz soll vom Alten Markt, die Ausfahrt direkt auf den Lennedamm führen. Etwa 1,1 Millionen Euro werden verbaut. Davon entfallen (gerundet) 550 000 Euro auf die Stadtspange, 300 000 Euro auf den Spielplatz und 200 000 Euro auf den Parkplatz. Thorsten Grote wies darauf hin, dass sich die Gesamtsumme zu etwa 80 Prozent aus Fördergeldern zusammensetze.

Die vielen neuen Parkplätze stehen in engem Zusammenhang mit dem Cafè an der Lenne, die direkt am Objekt nicht geschaffen werden können. Deshalb beteilige sich auch die Extrablatt-Kette, die in Letmathe als Investorin auftritt, an deren Finanzierung. Das Cafè wird unmittelbar neben die Treppenanlage gebaut. Mike Sebastian Janke:

„Noch haben wir es dort mit Uferfläche zu tun, demnächst wird es Baufläche sein.“ Der Baustart wird weiter für den kommenden Sommer anvisiert. Das Cafè bestehe auf zwei Teilen: Dem Gebäude, das in den Hang gebaut wird und mit der Schnittstelle zur Lenne abgeschlossen wird, und der Terrasse; die etwa zu einem drittel über den Fluss reichen wird.

Bild und Text: IKZ


Neue Mitglieder beim SPD-Ortsverein Letmathe

Lydia Jülich und Herbert Stangenberg haben von Martina Matner- Kißler (2. v. re.) ihr Parteibuch erhalten. Stadtverbandsvorsitzende Eva Kitz, Michael Scheffler und Sabine Stake hießen „die Neuen“ ebenfalls willkommen.

Beste Stimmung herrschte am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Letmathe, zu der sich die Genossen im Dröscheder Haus Potthoff trafen.

Dröschede. 06.03.2013

"Wir haben wieder 100 Mitglieder."

Martina Matner- Kißler, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Letmathe, ließ ihrer Freude über diese positive Entwicklung im Rahmen der Jahreshauptversammlung, zu der sie ihre Genossinnen und Genossen in „Haus Potthoff“ begrüßte, freien Lauf. Sie wusste auch, bei wem sie sich zu bedanken hat „Der Schulz-Effekt kommt auch bei uns zum Tragen.“

 

Insgesamt acht Personen sind der Letmather SPD seit der Hauptversammlung im Mai 2016 beigetreten. Lydia Jülich, Melanie Marschner, Astrid Küffner, Herbert Stangenberg und Kai Brünen sind ganz neu auf der politischen Bühne, während Anja Müller aus einem anderen Ortsverein nach Letmathe gewechselt ist und Harun Puer sowie Nikolaos Avramadis durch Umzüge von Hohenlimburg nach Letmathe dazu gestoßen sind.

 

Landtagsabgeordneter Michael Scheffler griff in seiner Begrüßungsansprache das neue Selbstvertrauen der Partei ebenfalls auf und ermutigte die Anwesenden, dass sie sich „mit allem, was wir haben, ins Geschirr werfen“. Nach einem aufregenden Jahr 2016 mit seinen vielen schlimmen Ereignissen gebe es nun wieder allen Grund dazu, fröhlich und mutig gestimmt in die Wahlen im Land und auf Bundesebene zu gehen.

 

In den eigenen Reihen gab es keine Neuwahlen. Nach der Verlesung des Rechenschafts- und des Kassenberichts wurde der Vorstand einstimmig entlastet und die Versammlung war beinahe beendet. Der Vorstand hatte allerdings Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke eingeladen, der in einem frei und leidenschaftlich gehaltenem Vortrag auf die bestehenden und künftigen Baustellen in der Stadt einging. Dazu zählten die geplante zweite Gesamtschule am Seilersee, die Entwicklung der Altstadt und des Fritz-Kühn-Platzes, ehe er sich Letmathe widmete und neben der Lennepromenade und den Stadtspangen vor allem nach Genna blickte. Dort habe sich gezeigt, dass die Stadt mit dem Bau der Promenade auch private Investoren in den Ortsteil gelockt habe. Janke zählte die Ausbildungsgesellschaft Mittel- Lenne des Märkischen Arbeitgeberverbandes, die bereits entstandenen und noch kommenden Wohnhäuser sowie die neue Nutzung des Bahnhofs auf. In diesem Umfeld gebe es aber noch Einiges zu optimieren. Er nannte den Schwerlastverkehr, für den weder die Gennaer Straße, noch die Bergstraße ausgelegt sei. Auch sei das Problem des Bahnübergangs Stenglingser Weg noch nicht gelöst. Ferner sind die geplanten Kreisverkehre im Innenstadtbereich im Rahmen des aktuellen Verkehrskonzeptes in der Bearbeitung.

Zum Thema Lennecafe`, dessen Eröffnung weiterhin für Anfang 2018 geplant ist, gab er bekannt, dass sich der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung in dessen nächster Sitzung am Mittwoch, 22. März, mit dem Thema beschäftigen werde.

Bilder: PM Text: IKZ Bergman