SPD-Letmathe

Veranstaltungen 2016


„Wir müssen mehr Gummi auf die Straße bringen“

Auf dem Podium (v. li .): Eva Kitz, Frank Bergers und Martina Matner-Kißler von der SPD sowie Michael Kuchenbecker, Andreas Schmitz und Michael Bechatzek von der Kreispolizeibehörde.

Letmathe. 

Zahlen, Daten, Fakten zum Thema Sicherheit lieferten jetzt drei Polizeibeamte bei der Mitgliederversammlung am 14.12.2016 des SPD-Ortsvereins im Haus Potthoff. Michael Kuchenbecker (MK-Polizeidirektor), Michael Bechatzek (Leiter Direktion Iserlohn) und Andreas Schmitz (Leiter Direktion Letmathe) bewiesen dabei, dass man ernste Themen durchaus mit viel Humor vortragen kann. Von den gut 30 Zuhörern gab es durchweg Zustimmung.

37 500 Polizeibeamte gebe es aktuell in NRW, „im Märkischen Kreis haben wir allein in den letzten Jahren 50 Beamte verloren, dazu seit 2007 25 Autos, die nun nicht mehr im Einsatz sind“, eröffnete Kuchenbecker. „Ich bin nicht gut in Mathe, aber mir war schon länger klar, dass der Plan hier nicht aufgeht.“

Denn: Zwar habe der Gesetzgeber inzwischen Nachbesserungen in Sachen Personal beschlossen – „die Leute müssen aber erst drei Jahre ausgebildet werden“, so Kuchenbecker weiter. Auch aus diesem Grunde seien in NRW im vergangene Jahr von Polizisten 4,6 Millionen Überstunden geleistet worden.

Es werde laut Kuchenbecker wohl bis zum Jahr 2020 dauern, bis im Märkischen Kreis die 50 sich seit 2006 weniger im Einsatz befindlichen Beamten ersetzt worden sind – auch, weil bis dahin noch viele Polizisten in Pension gehen. Insgesamt sind im Kreis aktuell gut 700 Personen für die Polizei im Einsatz – gut 33 Prozent davon Frauen.

Im Anschluss an die Kurzvorträge der drei Polizeibeamten durften dann die Zuhörer Fragen stellen. Andreas Schmitz hatte zuvor Letmathe als einen „bürgerlichen Stadtteil“ beschrieben, der im Gegensatz zu Iserlohn oder größeren Städten keine wesentlichen Problemzonen aufweise.

Dennoch sähen wohl zahlreiche der Besucher die Polizeiwache in Letmathe auch in der Nacht gerne durchgehend besetzt. Aus Sicht von Andreas Schmitz würde sich dies schlicht nicht lohnen, da in der Nacht in der Vergangenheit kaum mal ein Bürger den Weg zur Wache gesucht habe. Und: „Es ist ja nicht so, dass Letmathe in der Nacht eine polizeifreie Zone ist.“

Zehn Autos sind im Iserlohner Stadtgebiet laut Bechatzek im Einsatz. „Es sitzt nur leider nicht immer jemand drin“, scherzte er angesichts der Personalknappheit bei der Polizei.

Positiv dennoch: Laut Kuchenbecker liegt die Polizei des Kreises in NRW mit einer durchschnittlichen Reaktionszeit von 13 Minuten nach Alarmierung unter 47 Behörden auf Rang zehn. Natürlich ginge es aber immer auch noch besser, vor allem, wenn denn in den nächsten Jahren das Personal aufgestockt wird: „Ganz klar, wir müssen mehr Gummi auf die Straße bringen“, so Michael Kuchenbecker.

Bild und Text:IKZ

 

 


SPD Letmathe zeichnet langjährige Mitglieder aus

SPD-Jubilarehrung in Letmathe: Dieter Holwe (vl), Klaus Mühlenkord, Martina Matner-Kißler, Hubert Schmitz ,Dagmar Freitag, Lutz Malaschöwski, Klaus-Peter Grimm,Eva Kitz, Manfred Langner und Dimitrios Axourgos.

Hier begann auch Dagmar Freitags Laufbahn.

Dröschede: Einen schöneren Anlass für eine Mitgliederversammlung als langjährige Mitglieder zu ehren, gibt es selten. Am Sonntagvormittag traf sich der SPD Ortsverein Letmathe in der Gaststätte Haus Potthoff in Dröschede, um seine Jubilarehrungen durchzuführen. Unter den Anwesenden Parteigenossen konnte die Vorsitzende des Ortsvereins, Martina Matner-Kißler, auch Ehrengäste willkommen heißen. So ließen es sich Fraktionsvorsitzender Dimitrios Axourgos und die Vorsitzende des Stadtverbands, Eva Kitz, sowie MdB Dagmar Freitag nicht nehmen, der Versammlung beizuwohnen.

 

Dagmar Freitag nutzte nach der Begrüßung von Martina Matner- Kißler die Gelegenheit, auch ein paar Worte an die anwesenden Sozialdemokraten zu richten. Dabei betonte sie, dass jeder Besuch bei der SPD Letmathe für sie bedeute, zurück zu ihren eigenen Wurzeln zu gehen. Sie, die im Ortsverein Letmathe ihre politische Laufbahn begonnen hat, dankte ihren Weggefährten von einst. „Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen so lange dem Ortsverein "die Treue halten", sagte die Abgeordnete mit Blick auf die Jubilare. Bei den Geehrten zeige sich, dass sich Sozialdemokraten auch über den Rand der Partei hinaus engagieren. „Hier in Iserlohn lebt die SPD“, sagte sie.

Für 25-jährige Mitgliedschaft in der SPD wurde Klaus-Peter Grimm geehrt. Bereits seit 40 Jahren gehören Klaus Mühlenkord und Dieter Holwe der SPD an. Auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft konnte Manfred Langner zurückblicken. Des Weiteren galt es noch zwei Urgesteine der Letmather SPD auszuzeichnen. Einerseits wurde der Ehrenvorsitzende Lutz Malaschöwski für 55-jährige Treue geehrt, andererseits konnte Hubert Schmitz zu 60 Jahren Mitgliedschaft beglückwünscht werden. Mit Günter Wrobel und Friedrich Müller fehlten zwei Jubilare.

Bild und Text: IKZ

 


Überraschung am Kiliansdom

Gesundes, Süßes, Leckeres: Auch vom SPD-Ortsverein wurden die teilnehmenden Kinder der Ferienspiele des Pastoralverbundes verwöhnt.                  FOTO: Privat

Letmather SPD schenkte vollgepackte Körbe

 

Letmathe. 23.07.2016

Die Ferienspiele des Pastoralverbundes Letmathe am Dom, „Kilian meets Adam und Eva“, sind am Freitag mit einem Fest, zu dem dann auch die Eltern der Kinder eingeladen waren, zu Ende gegangen. Zwei Wochen lang sorgte das Betreuerteam mit Workshops, Ausflügen und Aktionen täglich für Spaß und Unterhaltung. Zu den 71 Teilnehmern zählten auch 16 Flüchtlingskinder.

Zwischendurch bekamen die Kinder immer wieder Besuch, zuletzt vom SPD-Ortsverein Letmathe, der Obst, Gemüse, Säfte, bunte gekochte Eier und Süßwaren in rollbaren Körben mitbrachte.Die Freude über diese großzügige Aufmerksamkeit war bei allen Beteiligten riesig. Mit Anny Boppard schaute bei dieser Gelegenheit auch das mit 96 Jahren älteste Vorstandsmitglied des SPD Ortsvereins bei den Kindern vorbei.

Text:IKZ


Interesse am Mönchengladbacher Einzelhandel

SPD Iserlohn informiert sich

über Entwicklung der Innenstädte

Fraktionsfahrt nach Mönchengladbach 8.-9.  Juli 2016

„Was Mönchengladbach mit dem Kauf der Karstadt-Immobilie gelungen ist, war ein wirklicher Coup. Diese ‚Mönchengladbacher Lösung’ wird sich bezahlt machen.

 

Die Chance, Innenstadtentwicklung an dieser Stelle als Stadt selbst zu betreiben und Arbeitsplätze zu sichern, haben sich die Mönchengladbacher nicht entgehen lassen. Wir stehen in Iserlohn vor ähnlichen Herausforderungen und haben die Karstadt-Immobilie ebenfalls erworben. Jetzt wollten wir uns einen Eindruck von der Entwicklung in Mönchengladbach und Rheydt verschaffen“, sagt Dimitrios Axourgos, Vorsitzender der SPD-Fraktion Iserlohn.

 

Wie geht eine Stadt mit zwei Innenstädten um? Welche Rolle spielt die Politik? Wie sind Fördermittel eingesetzt worden? Mit diesen Fragen im Gepäck besuchte die SPD-Fraktion Iserlohn die Rheydter Innenstadt mit Karstadt und die Gladbacher Innenstadt mit dem Minto und dem neuen Sonnenhausplatz. Begleitet vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Mönchengladbach Felix Heinrichs und dem Chef der Entwicklungsgesellschaft Dr. Ulrich Schückhaus machten sich die Kommunalpolitiker ein Bild von den Innenstadtbereichen.

 

Felix Heinrichs: „Das Minto hat sich im ersten Jahr sehr gut am Markt etabliert. Viele Menschen aus Nah und Fern besuchen Mönchengladbach und kaufen hier ein. Der Bereich um das Minto gewinnt mit dem neuen Sonnenhausplatz und weiteren Immobilienprojekten hinzu. Die Talfahrt der Randbereiche der Hindenburgstraße geht indes leider weiter. Allerdings muss man genau hinschauen. Große Modehäuser und auch die kleinen Seitenstraßen können sich behaupten. Wir sind mit den Händlern im Gespräch, wie wir die Voraussetzungen verbessern können. Rheydt hat sich mittlerweile wieder zu einem städtebaulich schicken Pflaster entwickelt. Mit dem Marktplatz und der Umfeldgestaltung ist ein wirklicher Mehrwert geschaffen worden. Allerdings muss es uns hier stärker gelingen, Geschäfte anzusiedeln und Kaufkraft zu binden.“ „Bei allem städtischen Engagement muss es immer korrespondierendes privates Handeln geben. Private Haus- und Grundstücksbesitzer müssen im eigenen Interesse Geld in ihre Immobilien investieren. Wenn die Stadt einen Platz für viele Millionen neu gestaltet, kann es doch nicht sein, dass private Hausbesitzer noch nicht einmal die Fassade neu streichen! Die Zahnlückenbebauung auf der Hindenburgstraße ist leider auch ein Beweis dafür, wie viel noch zu tun ist“, betont Heinrichs.

 

Axourgos bedankt sich für die kleine Stadttour: „In Mönchengladbach sieht man deutlich, dass sich die Politik nicht nur um Steine und Beton, sondern auch um eine soziale Innenstadtentwicklung gekümmert hat. Für uns Sozialdemokraten kommt es nicht nur auf schöne Gebäude, sondern vor allem auf die Menschen an, die sich hier heimisch fühlen sollen. Neue Wohnbauprojekte in den Innenstadtbereichen, wie sie in Mönchengladbach geplant sind, werden zu einer Stärkung der Innenstädte beitragen. Die Menschen wollen kurze Wege zum Einkaufen und lebendige Plätze. In Mönchengladbach finden sie beides. Wir werden die Erfahrungen mitnehmen und überlegen, wie wir in Iserlohn die Voraussetzungen für Einzelhandel und innenstadtnahes Wohnen verbessern können.“


SPD Stand in der Grüne am 11.06.2016

Die SPD (Ortsvereine Letmathe und Zentrum) stellten zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) am 11.06.2016 einen Stand in der Grüne, um auch außerhalb des Wahlkampfes mit den Bürgern aktiv in Kontakt zu stehen und sich über aktuelle Themen auszutauschen. Hierbei wurde um eine Spende für die Wohnungslosenhilfe, einer Einrichtung der Diakonie Mark- Ruhr, gebeten. Mit dabei waren: Martina Matner- Kißler, Matthias Miro, Eva Kitz, Willi Berlinski, Fikret Taskin, Helena Plum und unser ältestes Ortsvereins- Mitglied Anny Boppard.


Krähling stellt Pläne vor

Letmathe,den 03.06.2016

Auch der SPD- Ortsverein Letmathe hat sich jetzt aus erster Hand über die Pläne informiert, die der Dortmunder Grundstücks- gesellschafter Rudolf Krähling (zweiter von links) rund um das Geschäftshaus Hagener Straße 2 verwirklichen möchte. Mit den ganz großen Neuigkeiten konnte er die Vorsitzende des SPD- Ortsvereins Letmathe, Martina Matner- Kißler, den Landtagsabgeordneten Michael Scheffler, sowie Dieter Beele und Fikret Taskin zwar nicht überraschen - schließlich tat sich seit dem Besuch der CDU- Ratsfraktion Ende Mai nicht allzu viel - aber für Optimismus hat der Ortstermin allemal gesorgt.

Bild und Text: IKZ


Der neue Vorstand 2016

Dröschede. 14.05.2016

Martina Matner- Kißler bleibt zwei weitere Jahre Vorsitzende des SPD- Ortsvereins Letmathe. Einstimmig wurde sie auf der Jahreshauptversammlung in Haus Potthoff wieder gewählt. Als gleichberechtigte zweite Vorsitzende wurden Olaf Hennecke und Sabine Stake in ihren Ämtern bestätigt – ebenso wie die weiteren Mitglieder des bisherigen Vorstandes. Die Genossen trafen sich in Dröschede aber nicht nur zu den Neuwahlen. Ausführlich blickte Matner- Kißler auf die vergangenen zwei Jahre mit dem Höhepunkt der Wiederwahl von Dr. Peter Paul Ahrens zum Bürgermeister zurück. Den ersten Teil der Versammlung verfolgte zudem die Spitze der Werbegemeinschaft mit Manfred Gloede und Rainer Großberndt.

An Themen für die Zukunft Letmathes mangelt es der Partei nicht. Geäußert wurden Wünsche zur Verlegung der Buslinien, die weg von der sanierungsbedürftigen Hagener Straße sollen. Am Lennekarree gibt es Vorstellungen für einen Bürgerplatz. Spannend wird sein, wie schnell das Vorhaben eines Lennebades realisiert werden kann. Dabei geht es der SPD nicht um eine Flussbadeanstalt, sondern mehr um einen Ort, an dem gegrillt und Freizeit genossen werden kann.

Text:IKZ Bild:PM

Osteraktion vom SPD Ov.- Letmathe

Die Aktion startete gegen 9:00 Uhr in der Grüne.

Es wurden Tüten mit Ostereiern und Süßigkeiten auf dem Parkplatz am Kreisverkehr verteilt.

In Letmathe, am Lenne- Karree kam man an unserem Stand, bei schönstem Frühlingswetter, mit den Bürgern ins Gespräch.

Großen Anklang fanden bei Groß und Klein die bunten Ostereier,
Luftballons, Windräder, Kugelschreiber und die beliebten Chips für Einkaufswagen.

 

In der Nachbarschaft zur Werbegemeinschaft, die Kaninchen zur Schau stellte sowie einem Currywurststand und einer Bäckerei die Waffeln anbot, wurde der Platz am Lenne- Karree, ein Treffpunkt für alle Generationen.

Mit dabei Anny Boppard unser ältestes Mitglied vom Ortsverein und der Fraktionsvorsitzende Dimitrios Axourgos.


Erfolgreiche Integration erfordert langen Atem

SPD Letmathe ließ sich informieren.

Prof. Dr. Martin Kißler in den Stadtverbandsausschuss gewählt.

Letmathe. 11.03.2016 Die Mitgliederversammlung des SPD- Ortsvereins Letmathe am Mittwochabend hatte eher den Charakter einer Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde, denn einer Versammlung im traditionellen Sinne. Grund dafür war das engagierte Auftreten von Klaus- Peter Knops, Leiter des Ressorts Sicherheit, Bürger und Feuerwehr, der der Einladung der Vorsitzenden des SPD- Ortsvereins Martina Matner- Kißler gefolgt war und zum Thema des Abends "Integration von Flüchtlingen in Iserlohn" gleich seinen gesamten "Hofstaat" mitgebracht hatte.

Neben Thorsten Wattenberg (Abteilung Flüchtlingsunterbringung) waren auch Angela Schunke (Bereichsleiterin Sicherheit und Ordnung), Katrin Brenner (Leiterin des Ressorts Generationen und Bildung) sowie Jens Keienburg (Iserlohner Flüchtlingsberatung der Diakonie) gekommen, um über das Thema zu informieren. Die Präsenz der Verantwortlichen deutete darauf hin, wie viel Wert die Stadt auf die Transparenz ihrer Arbeit legt.

Zahlreiche Gäste gesellten sich zu den SPD- Mitgliedern, um der Diskussion im Haus Potthoff beizuwohnen, darunter auch eine Gruppe des Flüchtlingsnetzwerks Iserlohn, die sich unter anderem im vergangenen Herbst in der Notunterkunft in der Almelo- Halle ehrenamtlich engagiert hatte. Enttäuscht waren die Mitglieder der Letmather SPD über das Fernbleiben ihrer Iserlohner Parteigenossen. Diese hatten die Veranstaltung wohl aus Protest nicht besucht, denn: Mit Katrin Brenner war am Abend auch die CDU- Bürgermeisterkandidatin des letzten Wahlkampfes in ihrer Funktion als Leiterin des Ressorts Generationen und Bildung anwesend. Einen solchen Hintergrund streiten die Mitglieder allerdings ab. "Dass von unserer Seite niemand dabei war, ist natürlich nicht so toll, das hatte aber auch keinen tieferen Grund", ist sich Rolf Kaiser, der stellvertretende Vorsitzende des SPD- Stadtverbandes sicher. Ein Order, nicht nach Letmathe zu fahren, habe es nicht gegeben.Wir haben am Montag noch in der Fraktion über diesen Termin gesprochen." Deshalb reagierte auch derFraktionsvorsitzende, Dimitrios Axourgos, überrascht auf eine Nachfrage zu diesem Thema. Wir haben die Einladung bekommen, ich musste am Montag absagen. Warum sonst niemand von uns dabei war, weiß ich nicht."

Zentrale Diskussionsthemen waren neben der Integration in den Iserlohner Arbeitsmarkt und Sprachunterricht auch die Unterbringung der Flüchtlinge in Wohnungen sowie Kita" und Schulplätze für die Kinder. Bereits 600 der 1250 für Iserlohn zugewiesenen Asylbewerber, also fast die Hälfte, seien in eigenen Wohnungen untergekommen, erklärten die Verantwortlichen und würdigten dies als eine tolle Leistung der Iserlohner Bürgerinnen und Bürger. Bei Grundschulplätzen sei momentan das Problem, dass Flüchtlingskinder erst durch eine zentrale Stelle getestet werden müssten, bevor sie einen Platz erhielten, was aufgrund der Überlastung mitunter mehrere Wochen dauern könnte, erklärte Katrin Brenner, Integrationsklassen seien in den weiterführenden Schulen aber eingerichtet und auch äußerst erfolgreich.

Die wichtigste Botschaft des Abends: Die Iserlohner sollten genau so weitermachen, wie bisher. "Studien haben gezeigt, nachholende Integration ist immer teurer und aufwendiger", sagte Wattenberg. Alles das, was Flüchtlinge in den ersten Monaten lernten und was ihnen einen geregelten Tagesablauf beschere, könne bei der späteren Integration in den Arbeitsmarkt nur von Vorteil sein. Und da hätten sich die Iserlohner Bürgerinnen und Bürger bisher vorbildlich verhalten.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde hatte der SPD- Ortsverein aufgrund von Veränderungen im Stadtverbandsvorstand noch einen Delegierten für den Stadtverbandsausschuss nach zu wählen. Prof. Dr. Martin Kißler wird dieses Amt ab sofort übernehmen, seine Stellvertreter sind Dieter Beele, Melisa Smajlovic und Annika Müller.

Text und Bild: IKZ


Ortstermin im Marienhospital Letmathe

Auf dem Foto von links: Michael Scheffler, Martina Matner- Kißler, Dr. Kehe, Sabine Stake, Dr. Müller, Herr Fassmann,Hanna Schulze

 

Am 9. Februar 2016 besuchten Vorstandsmitglieder vom SPD Ov.- Letmathe das Marienhospital.
Das Krankenhaus mit einer Kapazität von 90Betten wird auch in Zukunft festen Bestand in Letmathe haben.
Ein wichtiger Aspekt für die Letmather Bürger ist eine ortsnahe medizinische Versorgung.
Im Verbund der Märkischen Kliniken wird das Marienhospital zukunftsorientiert geführt.
Der medizinische Geschäftsführer der Märkischen Kliniken, Herr Dr. Kehe, Klinikdirektor Herr Dr. Müller und der Pflege- und Verwaltungsleiter Herr Fassmann, gaben uns viele Auskünfte zum Marienhospital in Letmathe.