SPD-Letmathe

Presse 2014

Matner-Kißler: Bushaltestelle Letmathe-Mitte verlegen, statt dessen neuen zentralen Platz schaffen

 Letmathe. 10.12.2014

Es ist noch keine fünf Jahre her: Da zog der Letmather Wochenmarkt an die Overwegstraße (Neumarkt), weil der Standort am Saalbau nicht mehr attraktiv genug war. Jetzt liebäugelt die Letmather SPD mit einem erneuten Umzug. Sie möchte prüfen, ob man den Wochenmarkt in die Hagener Straße vor das Lennekarree (Bushaltestelle Letmathe- Mitte) verlegen kann.

Schon vor fünf Jahren war das Lennekarree als Wunsch-Standort der Händler im Gespräch. Die Idee wurde jedoch nach eingehender Prüfung verworfen. Die Werbegemeinschaft, die die Händler unterstützte, musste nach Gesprächen mit der MVG feststellen: Die Bushaltestelle Letmathe- Mitte hätte wegen des Wochenmarkts an Sams tagen verlegt werden müssen und das wäre zu teuer gewesen.

Jetzt aber argumentiert die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Martina Matner-Kißler: „Die Fahrbahn, wo die Busse lang fahren, ist sanierungsbedürftig. Da müssen wir uns sowieso etwas einfallen lassen. Deshalb sollte man prüfen, ob wir nicht die Bushaltestelle komplett an die Overwegstraße verlegen und vor dem Lennekarree statt dessen einen zentralen Platz errichten.“Dieser zentrale Platz könnte nach Ansicht des Letmather SPD-Vorstands sowohl für den Wochenmarkt als auch für andere Veranstaltungen genutzt werden. Durch die Einbindung in die Einkaufszone bekäme der Wochenmarkt nach Auffassung der SPD wieder mehr Zulauf. Nur noch fünf Stände stehen derzeit Samstag für Samstag auf dem Letmather Wochenmarkt (Backwaren, Wurstwaren, zweimal Gemüse, sowie Suppen/Reibekuchen). Mit den Betreibern und Angestellten dieser Stände haben SPD-Vorstandsmitglieder am Samstag diskutiert. Ergebnis: Der Anbieter von Suppen und Reibekuchen kündigte an, sich vielleicht schon bald wieder von Letmathe zurückzuziehen. Drei Anbieter zeigten sich mit dem jetzigen Standort zwar mehr oder weniger zufrieden, aber keiner der vier wäre abgeneigt, vors Lennekarree zu ziehen. Einig waren sich übrigens alle, dass es beim Samstag bleiben soll. Das sei der beste Wochenmarkttag für Letmathe.

Text und Bild: IKZ

Die Stimmen bei der Seniorenbeiratswahl sind ausgezählt

Der SPD- Ortsverein Letmathe gratuliert seinen beiden Mitglieder im Seniorenbeirat

Hannelore Fleischer (1072 Stimmen)

Hans Barthelmes (1037 Stimmen)


Iserlohn. Die Stimmen bei der Seniorenbeiratswahl sind ausgezählt. Von 25156 Wahlberechtigten nahmen 7159 ihr Stimmrecht wahr, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 28,46 Prozent, die Wahlbeteiligung 2010 lag bei 35,41 Prozent. Jeder Wahlberechtigte konnte bis zu drei Kandidaten auf seinem Stimmzettel ankreuzen. 17 050 gültige Stimmen wurden abgegeben.

In den Seniorenbeirat wurden gewählt:

Ingo Graumann (2664 Stimmen), Uta Lichtenheldt Leisgen (1164 Stimmen), Dr. Norbert Hesse (1104 Stimmen), Hannelore Fleischer (1072 Stimmen), Christel Osing (1070 Stimmen), Heribert Hahner (1040 Stimmen), Hans Barthelmes (1037 Stimmen), Egbert Quaschnik (998 Stimmen) und Joachim Pfänder (915 Stimmen).

Am 16. Dezember ist die konstituierende Sitzung.

Im Falle der Verhinderung oder des Ausscheidens eines gewählten Mitgliedes rückt der Kandidat bzw. die Kandidatin mit der nächsthöchsten Stimmenzahl nach. Das sind:

Werner Hartmann (736 Stimmen), Brigitte von Kürten (623 Stimmen), Ursula Buddruweit (587 Stimmen), Uwe Albert (585 Stimmen), Horst Schwarzbach (563 Stimmen), Heinz-Jürgen Wiewel (540 Stimmen), Kurt-Friedrich Blank (493 Stimmen), Jürgen Fied1er (465 Stimmen), Edeltraud Putz (330 Stimmen), Horst Klink (307 Stimmen), Gisela Perel (307 Stim men), Gabriela Kollek-Gullo (278 Stimmen) und Norbert Klein-Raufhake (172 Stimmen).

Der oder die Vorsitzende des Seniorenbeirates wird in der ersten Sitzung des neu gewählten Gremiums am 16. Dezember gewählt. Neben den gewählten Mitgliedern, entsenden die im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen zudem jeweils einen Vertreter oder eine Vertreterin in den Seniorenbeirat.

Text und Bild:IKZ

Beim Blick auf die Züge einen Kaffee genießen

 Letmathe. 29.11.2014

Mit Riesenschritten geht der aufwendige Umbau des Letmather Bahnhofs weiter. Am Freitag informierte Architekt Manfred Kissing, der Eigentümer des Gebäudes, Mitglieder des SPD-Ortsvereins über den Stand der aufwendigen Arbeiten. Bereits am 1. Dezember zieht in einem Trakt des Gebäudes der Psychosoziale Trägerverein ein.

Die Sozialdemokraten zeigten sich begeistert von den Ideen, die Manfred Kissing umgesetzt hat.Wer den Haupteingang des Bahnhofs passiert hat, kommt in ein weiträumiges Foyer, das sich durchaus für kleineres Kulturveranstaltungen wie Konzerte oder Lesungen eignet. "Es könnte auch sein, dass dort künftig wieder Fahrkarten verkauft werden", gibt sich Kissing optimistisch.

Vom Foyer sind dann auch die neuen Redaktionsräume des Magazins "Caput" erreichbar. Dabei handelt es sich um ein "Soziales Reportage- und Lifestylemagazin" von und für Behinderte. Den Redaktionsräumen sind behindertengerechte, großzügig dimensionierte Sanitäranlagen angegliedert.

Ein ganz besonderer Genuss wird das Cafe werden, das sich im linken Teil des Bahnhofsgebäudes befinden wird. Der Eingang liegt an der linken Seite des Bahnhofs. Im Innenraum wird es eine Theke für Kuchen oder eine herzhafte Kleinigkeit geben, links ist eine Küche eingebaut. Auch dort gibt es Sanitärräume, die behindertengerechte Toilette ist von Außen erreichbar. Manfred Kissing: "Es wird auch eine Möglichkeit geschaffen, dass am Haltepunkt Bahnhof Letmathe auch die Fahrer der MVG Gelegenheit haben werden, eine Toilette aufzusuchen". Vom Cafe können die Besucher auch eine angegliederte Außengastronomie besuchen. Teile des Bahnsteigs (bis zum Ende des Gebäudes) hat Manfred Kissing dafür von der Bahn erworben. Von einem Podest aus können die Gäste dann bei Kaffee und Kuchen den Blick auf die Züge genießen. Um zusätzliches Licht zu haben, wird die marode Überdachung abgerissen und durch eine moderne Glaskonstruktion ersetzt. In der Phalanx Richtung Momentive werden zudem noch zwei Boule-Bahnen angelegt. Im rechten Teil des Bahnhofs wird das Unternehmen .Abellio" Räume anmieten, in denen sich auch nachts  Mitarbeiter und Zugführer aufhalten können. Was kaum bekannt ist: in Letmathe werden nachts die Abellio-Züge gereinigt und für den nächsten Tag vorbereitet.

Bild und Text: IKZ

Hanna Schulze führt den SPD- Stadtverband

36 von 41 stimmberechtigt Delegierten votierten für die Letmatherin. Abschied von Axourgos

 

Bei der vorgezogenen Neuwahl wurde Hanna Schulze zur neuen Stadtverbandsvorsitzenden der Iserlohner SPD gewählt. Ihr Vorgänger und Fraktionsvorsitzender Dimitrios Axourgos gratulierte mit einem Blumenstrauß. FOTO:MICHAEL MAY

Iserlohn, den 27.10.2014 Erster Gratulant von Hanna Schulze, die am Samstag beim Parteitag des SPD- Stadtverbandes Iserlohn im „Haus Gerdes“ zur neuen Partei- Vorsitzenden gewählt wurde, war ihr Vorgänger Dimitrios Axourgos. Hanna Schulze wurde mit großer Mehrheit gewählt, es gab eine Enthaltung, vier Nein- Stimmen und 36 Ja- Stimmen. Die neue Vorsitzende dankte den Delegierten für das ihr entgegen gebrachte große Vertrauen. „Das ist ein super Ergebnis, mit dem ich nicht gerechnet habe“, so die Letmatherin nach ihrer Wahl. Zuvor hatte sie die Ziele skizziert, die sie sich für ihr Amt vorgenommen habe.

Dimitrios Axourgos, der mit einem weinenden und lachenden Auge sein Amt zur Verfügung gestellt hatte (wir berichteten) ging in seinem rund 20- minütigen Bericht auf die drei Jahre seiner Amtszeit ein und beleuchtete dabei die Ergebnisse der drei Wahlen.

Text: IKZ

Letmather SPD feierte Jubiläum

 Letmathe,den 20.10.2014

Genau genommen ist der SPD- Ortverein Letmathe eigentlich schon 51 Jahre alt. Der Festakt zum 50- jährigen Bestehen allerdings fand erst jetzt im Letmather Saalbau statt. Dabei nutzte die amtierende Vorsitzende Martina Matner- Kißler die Gelegenheit, dem Festredner und allerersten Vorsitzenden des Ortsvereins, Lutz Malaschöwski, nachträglich zu seinem 80. Geburtstag zu gratulieren.

Text :IKZ

FOTO: JOSEF WRONSKI

Lutz "Mala" Malaschöwski wird heute 80 Jahre alt. SPD- Urgestein feiert seinen Ehrentag im Urlaub

 Von Hartmut Becker

Letmathe den 14.10.2014

Um es kurz zu machen:

Gratulanten, die dem LetmatherSPD Urgestein am Dienstag Glück- und Segenswünsche zu seinem 80. Geburtstag aussprechen möchten, haben schlechte Karten. Zusammen mit seiner Frau Barbara ist er in Urlaub gefahren, "um dem ganzen Trubel zu entrinnen", wie er bei seinem letzten Besuch in der Redaktion sagte. Lutz Malaschöwski, oder kurz .Mala", mag es eh nicht, wenn viel Aufhebens um seine Person gemacht wird.

Lutz Malaschöwski, der ehemalige Polizist, hat sich auf vielen Gebieten einen Namen gemacht. Vor allem ist da die Politik zu nennen, die der gebürtige Brandenburger als Letmather SPD- Urgestein und langjähriger Vorsitzender des Ortsvereins mit Leidenschaft energisch und engagiert betrieben hat. Legendär sind bis heute die Rededuelle mit dem damaligen Letmather Bürgermeister Willy Haarmann. Bis heute ist in seiner Partei, die SPD, seine Meinung gefragt, im hiesigen Ortsverein zählen seine Mitgenossen auf seine langjährige politische Erfahrung. Die höchste Auszeichnung durch den SPD- Ortsverein war für .Mala" die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.

Während Malaschöwski die Politik längst weitgehend an den Nagel gehängt hat, geht der passionierte Skatspieler und langjährige Vorsitzende des "Herz As- Lobbe- Teams" (Der Verein hat sich zum 1. Mai 2007 aufgelöst) mit Vehemenz einer Leidenschaft nach, die man nicht mehr als Hobby, sondern vielmehr als außerordentliches Engagement bezeichnen muss. Zusammen mit seiner Frau Barbara kümmert er sich seit Jahrzehnten um bedürftige Familie in Sri Lanka. In der Letmather und Iserlohner Öffentlichkeit sieht man daher "Mala" bei offiziellen Anlässen zumeist mit einem großen Bierglas in der Hand. Unermüdlich bittet er um Spenden für sein Sri Lanka- Projekt, das ihn weit über die Grenzen Letmathes bekannt gemacht hat. in der Nähe seines langjährigen Urlaubsdomizils auf der ehemaligen Insel Ceylon sind dank .Malas" Sammeltrieb nicht nur Schulen und Kindergärten, sondern im .Iserlohn Eck" bereits etliche Wohnhäuser für arme Familien gebaut worden. Zusätzlich wurden die Bedürftigen gleich mit Möbeln und Hausrat versorgt sowie die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen gefördert. Die Heimatzeitung gratuliert "Mala" im Namen aller Leser zum heutigen Ehrentag und wünscht ihm weiterhin Schaffenskraft und nicht nachlassendes Engagement.

Text und Bild: IKZ

SPD- Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag und Letmather Ortsverein informieren sich über Arbeit bei "Flaschenkindern"

"Die Arbeit verlagert sich immer mehr hin zu den Eltern"

 Letmathe. Es ist ein kleines Refugium im Grünen, das der Verein Flaschenkinder in Letmathe da hinter dem Feuerwehr Gerätehaus an der Grüner Talstraße für Kinder geschaffen hat. Hier werden viele Kinder betreut, um Ruhe zu finden und etwas Abstand von den Problemen, die die Alkoholkrankheit ihrer Eltern mit sich bringt. Am vergangenen Samstag informierten hier einige der Mitglieder des Vereins um den Vorsitzenden Hans Stumm über ihre Arbeit. Zu Besuch an diesem Tag: die Letmather SPD- Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag sowie der Ortsverein der Sozialdemokraten. Letztere übergaben eine Spende über 100 Euro, die von Dagmar Freitag spontan verdoppelt wurde. Das Geld verwendet der Verein unter anderem um Ausflüge mit den betroffenen Kindern zu machen. Täglich bis nachts um 1.30 Uhr sitzt der Vorsitzende Hans Stumm am Telefon für den Kindernotruf. „Wenn nachts eine Siebenjährige anruft, der Vater ist betrunken eingeschlafen, die Mutter sitzt blutend in der Küche - da muss man auch nach all den Jahren noch schlucken", sagt der 78- Jährige. Und: „Die Arbeit verlagert sich immer mehr hin zu den Eltern“, erzählt Stumm darüber, wie versucht wird auf Mütter und Väter Einfluss, zu nehmen, um die familiäre Situation zu verbessern. Wichtig außerdem: den Schutz und die Anonymität der Kinder zu wahren, ist oberste Prämisse des Vereins. Weiterer negativer Trend in den vergangenen Jahren: „Es sind nicht nur die Väter, die trinken, sondern auch die Mütter. Dass zwar insgesamt noch seltener, doch wenn, dann aber richtig", sagt Stumm. Rund 15 Kinder ab fünf Jahren betreuen die etwa 20 Ehrenamtlichen der "Flaschenkinder" derzeit, dazu kommen zahlreiche regelmäßige Unterstützer. Neben der Betreuung wird auch versucht, den Kindern auf ihrem 'weiteren Lebensweg zu helfen. Hans Stumm: „Wir haben im letzten Jahr drei Leuten zu einer Ausbildung verholfen."

Bild:PM Text:IKZ

Frau Präsidentin in der Höhle

 Letmathe 16. August 2014

NRW- Landtagspräsidentin Carina Gödecke hat gestern auf Einladung von Michael Scheffler MdL die Dechenhöhle und das Höhlenmuseum besichtigt. Betriebsleiter Stefan Niggemann sprach mit den Besuchern, zu denen auch SPD- Ratsfraktionschef Dimitri Axourgos und Martina Matner- Kißler gehörten, auch über Zukunftsperspektiven für die Höhle. Carina Gödecke sagte zu, sich für eine Förderung einzusetzen. Eventuell könne die NRWStiftung, insbesondere bei einer "digitaltechnischen Aufrüstung" des Museums behilflich sein.

Text und Bild : IKZ

Überschäumender Auftakt der Kilianskirmes 2014

 Letmathe. Spannung, Nervenkitzel und jede Menge Spaß: Letmathe steht wieder im Zeichen der Kilianskirmes.
Für einen sprudelnden Auftakt der Kilianskirmes hat am Freitag Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens gesorgt, als er zusammen mit Krombacher- Gebietsvertreter Lutz Borgolte das traditionelle (Frei- )Bierfass anstach. Nach zwei, drei kräftigen Hammerschlägen auf den Zapfhahn sprudelte der Gerstensaft in hohem Bogen die Neumarkt- Treppe hinunter.

 Für ein musikalisches Intermezzo sorgte zur Eröffnung der Iserlohner Musikverein „Die Waldstädter“ mit ihrer Majorettengarde. Die Musiker in ihren schmucken roten Uniformen waren zu bedauern, denn die Sonne brannte unbarmherzig auf sie herab. Bei knapp 34 Grad im Schatten ist das Musizieren kein Vergnügen.

Bilder:PM Text:IKZ

Kommunalwahlbericht 2014

Letmathe. Die Grünen erzielten ausgerechnet im Wahlbezirk von Elke Olbrich- Tripp ihr schlechtestes Ergebnis in Letmathe. Die FDP sackte in einem Stimmbezirk auf Null. Einige Wahlergebniszahlen haben es in sich.

Die CDU hat bei der Kommunalwahl am Sonntag mit bewährten Kräften ihre fünf Hochburgen in Letmathe kräftig ausgebaut, während sie in zwei Stimmbezirken gegenüber 2009 leicht an Terrain verlor. Die SPD legte dagegen in allen sieben Letmather Wahlbezirken zu. Das sind zwei Beobachtungen, die sich aus Letmather Wahlergebnis- Zahlen ergeben.

Mit Michael Barth (Lössel/Roden), Fabian Tigges (Nordfeld/Stübbeken/ Berliner Allee), Christian Grobauer (Letm.- Mitte) und Karsten Meininghaus (Dümpelacker/Genna) haben die Christdemokraten mit jeweils über 40 Prozent Stimmenanteil und weitem Abstand zur SPD uneinnehmbar scheinende Bastionen errichtet. Dabei schoss mit einem Zuwachs von 4,9 Prozentpunkten gegenüber 2009 Christian Grobauer den Vogel ab.

In Dröschede blieb Ilona Höche prozentual zwar knapp hinter dem Ergebnis ihres Vorgängers Heinz- Dieter Budde zurück, gewann aber sicher das Ratsmandat., obwohl Hannelore Fleischer (+ 4,28 Prozentpunkte) kräftig aufholte. 2009 war Jürgern Kowski hier angetreten.
Anja Hövel scheidet aus

.In Oestrich verschlechterte sich Anja Hövel um über 1,6 Prozentpunkte und musste Michael Scheffler, der im selben Maß auf 42,11 % zulegte, das Feld überlassen. Bitter für Hövel: Sie verliert ihr Ratsmandat. In der Untergrüne verbesserte Matthias Winkler mit 3 Prozentpunkten das CDU- Resultat von 2009. Im selben Maße steigerte sich aber Dieter Beele, der wie Scheffler direkt für die SPD in den Rat gewählt wurde. Den größten prozentualen Stimmenzuwachs für die SPD holte Martina Matner- Kißler (+ 5,57 Prozentpunkte in Lössel). Sie zieht ebenso wie Sabine Stake (30,74 % in Dümpelacker/Genna) über die Liste in den Rat. Das bescheidenste Ergebnis für die SPD erzielte trotz leichtem Zugewinn (um 1,21 Punkte auf 28,91 %) der Ortsvereinsvorsitzende Jörg Wagner in Letmathe- Mitte.

Die Grünen fielen besonders auffällig in Dröschede zurück (von 12,7 auf 7,7 %). Und nirgendwo in Letmathe schnitten sie so schlecht ab wie in Oestrich: 6,32 % für Elke- Olbrich- Tripp. Ihr bestes Ergebnis erreichten sie in Lössel mit 9.62%. Die Linken waren mit 8,33 % in Genna/Dümpelacker und 7,61 % in Untergrüne/Lasbeck am stärksten, die AfD mit 6,89 % in Dröschede. Die FDP erlebte das größte Debakel in der Untergrüne: 1,8 %. Rarität im Stimmbezirk Opel- Heins: Keine einzige Stimme für die FDP: 0,0 %.

Helmut Rauer

Reichsbanner nun im Museum

 Das Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold der Ortsgruppe Letmathe ist jetzt dem Heimatmuseum Letmathe übergeben worden. Diese Fahne von 1924, die einst von kämpferischen Sozialdemokraten durch Letmathe getragen wurde, war während der Nazi- Herrschaft auf einem Dachboden versteckt worden. Lutz Malaschöwski, der 1963 den Vorsitz der SPD Letmathe übernahm, suchte die Letmather Dachböden nach der Fahne ab und wurde an der Friedensstraße fündig. Über Jahrzehnte hat er das Reichsbanner in seiner Wohnung aufbewahrt. Damit die Fahne auf Dauer der Nachwelt erhalten bleibt, hat er sie jetzt dem Heimatmuseum vermacht, wo sie nun ausgestellt ist. Bei der Übergabe bedankten sich Dieter Oelze und der Heimatvereinsvorsitzende Dr. Norbert Hesse für die Initiative des Letmather „SPD- Urgesteins“.

Bild:PM Text:IKZ