SPD Letmathe

Leserbriefe


Der Bau einer Brücke aus der Innenstadt heraus zur Lennepromenade wird nun nicht weiter verfolgt. Der Vorsitzende der Jungen Union moniert diese Mehrheitsentscheidung und bittet die SPD um eine Stellungnahme. Gerne komme ich diesem Wunsch nach: Solche Projekte, die Steuergelder in nicht unerheblicher Höhe „beanspruchen“ und das Bild von Letmathe erheblich verändern würden, sollten auf einer breiten Basis stehen, bevor sie in Iserlohn zur Abstimmung gebracht werden. Unabgestimmte und unkoordinierte Alleingänge wie in diesem Fall von Letmather CDU versprechen keinen Erfolg. Glücklicherweise wird der Vorsitzende der Jungen Union einen guten Draht zur Führung der CDU Letmathe haben; vielleicht kann er hier für einen Kurswechsel sorgen, der mehr das Letmather Miteinander im Blick hat. Wir als Letmather SPD werden uns weiterhin für ein besseres, schöneres Letmathe einsetzen. Und das auch, wenn es hierfür nötig ist, die anderen Parteien mit ins Boot zu holen und den Erfolg nicht (nur) auf die eigene Fahne schreiben zu können. Gleichfalls sollte die CDU nun nicht die Gründe für ihr Scheitern nur bei „den anderen“ suchen. Es gibt derzeit viele gute Ideen für Letmathe: eine Freizeitanlage für alle Letmather an der Lenne, die stärkere Anbindung der Lennepromenade an die Füßgängerzone, der zentrale Platz für Veranstaltungen im Herzen von Letmathe. Wir bleiben dran!

 

Martina Matner-Kißler

1.Vorsitzende des Ortsvereins SPD - Letmathe


Früher öffnen und später schließen

 

Betr.: Aquamathe

 

Das Frühschwimmen wurde in Letmathe traditionell gut angenommen und sollte wieder eingeführt werden. Doch neben ein früheren Öffnung sollte auch eine spätere Schließung angedacht werden. Nach den momentanen Plänen findet das Schwimmen unter der Woche unter Ausschluss der arbeitenden Bevölkerung statt. Badezeiten bis 18.30 Uhr lassen das „Bahnen ziehen“ unter der Woche nach Feierabend nicht zu. Am Mittwoch ist länger geöffnet, aber das ist der „Warmbade-Planschtag“, mit dem Sportler nichts anfangen können. Was spricht gegen früheres Öffnen und späteres Schließen der Tore? Angeführt werden wieder einmal die Kosten. Aber dies ist falsch gedacht. Die großen Investitionen sind ja bereits getätigt, die meisten Kosten für den Umbau sind bereits angefallen. Nun muss sich das Ganze auch lohnen, die Investition muss Sinn ergeben. Und das wird es nur, wenn den Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeit eingeräumt wird, das Bad zu nutzen!

 

Wie wäre es als Krönung mal mit besonderen Events im Aquamathe? Vielleicht eine Disco-Nacht für Jugendliche? Oder samstagnachmittägliches Schwimmen mit der Fußballübertragung von WDR 2 im Hintergrund? Oder freitagabends mit Mirco Heinz auf Radio MK und unseren Roosters beim Auswärtsspiel? Oder einen Schlager- Schwimm Abend, bei dem Mann und Frau zu Helene Fischer&Co. beschwingt die Bahnen ziehen?

 

Mag der eine oder andere Leser nun ganz andere Ideen und Wünsche haben, um ins Bad gelockt zu werden, Sie sehen: Kreativität ist immer gut - beim möglichen Einsparen von Kosten, aber auch bei der Erhöhung der Umsätze! In diesem Sinne freue ich mich auf ein neues Bad mit erfrischenden Ideen für die Bürgerinnen und Bürger.

 

Martina Matner-Kißler,

1. Vorsitzende SPD Ortsverein Letmathe


Öffnung nur nach Westen

Betr. Kreisverkehr

Nun ist es schon zehn Jahre her, dass über einen Kreisverkehr an der Kreuzung Hagener Straße/Schwerter Straße/Alter Markt diskutiert wurde. Es wird auch jetzt wohl noch ein paar Jahre dauern, aber erste Vorschläge zur Änderung des Kreises werden schon gestreut. 1986 wurden bei einer Bürgerversammlung der SPD Letmathe die City-Pläne diskutiert. Der damalige Baurat Gerhard Lösch hatte vorgeschlagen, die Hagener Straße für den Autoverkehr komplett zu sperren.

Dieser Vorschlag wurde auch im Beisein der Werbegemeinschaft mit einem klaren „Nein“ beantwortet. Mit diesem klaren „Nein“ von damals gibt es auch heute wieder ein klares „Nein“ zur Öffnung der Hagener Straße aus Richtung Westen. Eine Öffnung in Richtung Westen wäre meiner Meinung nach sinnvoll, um den Verkehr im oberen Teil der Hagener Straße abzuleiten. Unsere Letmather Politiker, die Werbegemeinschaft und der Heimatverein sollten sich so früh wie möglich zusammensetzen, um die sicherlich verschiedensten Vorschläge zu diskutieren und um die sinnvollste Lösung für Fußgänger, Autofahrer und Geschäftsleute zu entwickeln. Diese Sache auf die lange Bank zu schieben wäre sicherlich nicht angebracht.

Hubert Claas, Letmathe