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Verkauf von Lachgas an Minderjährige stoppen

Die SPD-Fraktion in Iserlohn setzt sich aktiv für den Schutz junger Menschen ein. Angesichts der zunehmenden Nutzung von Lachgas als Partydroge und der damit verbundenen Gesundheitsrisiken bringt die Fraktion einen Antrag in die nächste Ratssitzung ein, um den Verkauf und die Weitergabe von Lachgas an Minderjährige zu verbieten.

„Die Gesundheit junger Menschen steht für uns an erster Stelle“, erklärt Eva Kitz, Vorsitzende der SPD in Iserlohn. „Lachgas kann neurologische Schäden verursachen, zu Bewusstlosigkeit führen und sogar tödlich enden. Wir dürfen nicht länger zusehen, sondern müssen Verantwortung übernehmen.“ 

Der Antrag sieht vor, dass die Stadtverwaltung eine ordnungsbehördliche Verordnung erarbeitet, die den Verkauf und die Weitergabe von Lachgas im gesamten Stadtgebiet untersagt. Automaten ohne Altersverifikation sollen künftig verboten werden. Zudem soll gemeinsam mit der Anonymen Drogenberatung e.V. und dem Jugendamt ein Präventionskonzept entwickelt werden, um Jugendliche frühzeitig über die Risiken aufzuklären und sie zu stärken.

„Lachgas ist kein Spaßartikel“, betont Michael Scheffler, stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Sozialausschusses. „Es ist wichtig, klare Regeln zu schaffen und gleichzeitig präventiv aufzuklären. Unser Ziel ist eine sichere, kinder- und jugendfreundliche Stadt, die frühzeitig gegen riskante Trends vorgeht.“

Da der Bund bislang keine einheitliche Regelung getroffen hat, haben bereits mehrere Städte in NRW eigene Verbote beschlossen. Die SPD in Iserlohn fordert nun eine kommunale Lösung, um gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und die Gesundheit unserer jungen Generation zu schützen.

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