Die SPD-Fraktion hat sich zur Haushaltsklausur getroffen.

Haushaltsklausur: Zusammenhalt braucht Perspektive – Pflichtaufgaben modernisieren, freiwillige Leistungen sichern

January 2026  — 
 Eva KitzFraktionHaushalt

Der Haushalt muss zeigen, wie Iserlohn zusammenhält – mit Angeboten, die sozialen Zusammenhalt sichern, für Kultur und für Sport“, erklärt Eva Kitz, Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion. „Dafür braucht es erkennbare Prioritäten und ein Konzept, das nach vorn führt.“ Am Wochenende hat die SPD-Ratsfraktion den Entwurf für den städtischen Haushalt 2026 auf ihrer Klausurtagung beraten. Angesichts steigender Aufgaben, knapper Kassen und einer weiterhin nicht auskömmlichen Finanzierung durch Land und Bund brauche die Stadt ein Haushaltspaket, das Orientierung gibt und handlungsfähig macht.

Aus Sicht der SPD-Fraktion setzt der vom Bürgermeister Michael Joithe vorgelegte Entwurf vor allem bei den freiwilligen Leistungen an, ohne daraus eine überzeugende Zukunftsstrategie abzuleiten. Gleichzeitig gehöre zur Haushaltsverantwortung ein konkreter Modernisierungspfad bei den Pflichtaufgaben: schlankere Abläufe, bessere Steuerung sowie wirksame Digitalisierung und Automatisierung, damit städtische Leistungen verlässlich und wirtschaftlich erbracht werden können. „Wenn Pflichtaufgaben effizienter organisiert werden sollen, braucht es dafür einen Plan“, so Kitz, „die Werkzeuge hat die Politik dem Bürgermeister mit dem Prozessmanagement an die Hand gegeben. Wir erwarten ein Konzept.“

Wichtig sei zudem, dass der Bürgermeister aktiv in den Austausch mit den ehrenamtlichen Fraktionen tritt. Ein strukturiertes Haushaltsgespräch habe es seit fünf Jahren nicht mehr gegeben. „Gerade jetzt ist das entscheidend, damit Rat und Verwaltung in schwierigen Zeiten gemeinsam tragfähige Lösungen finden“, betont Kitz.

Die abschließende Meinungsbildung zum Haushalt 2026 wird die SPD-Ratsfraktion unmittelbar vor der Ratssitzung am 17. Februar 2026 vornehmen.

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