Familien entlasten: SPD-Fraktion setzt sich für Prüfung einer Beitragsentlstung bei Kita-Ausfällen ein

Personalmangel, Notgruppen und eingeschränkte Öffnungszeiten gehören für viele Familien in Iserlohn inzwischen zum Alltag. Wenn Betreuungsangebote kurzfristig ausfallen, müssen Eltern häufig spontan umplanen, Urlaubstage einsetzen oder Arbeitszeiten verschieben. Diese Belastungen nehmen wir sehr ernst.

Ein Schreiben des Jugendamtselternbeirats (JAEB) hat uns auf Regelungen in anderen Kommunen aufmerksam gemacht, die Familien bei länger andauernden Betreuungsausfällen finanziell entlasten. Diesen Impuls aus der Elternschaft greifen wir gerne auf.

Deshalb haben wir für den Jugendhilfeausschuss einen Antrag eingebracht. Die Verwaltung soll prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Beitragsentlastung auch in Iserlohn möglich wäre.

„Familien leisten derzeit enorm viel, um die Folgen des Fachkräftemangels in den Kitas aufzufangen. Wenn Betreuung über längere Zeit nur eingeschränkt möglich ist, müssen wir zumindest darüber sprechen, wie wir Eltern fair entlasten können“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Kitz.

Mit unserem Antrag wollen wir zunächst eine belastbare Grundlage schaffen. Die Verwaltung soll unter anderem darstellen, wie häufig erhebliche Betreuungsausfälle in den vergangenen Jahren aufgetreten sind, welche Modelle andere Kommunen bereits eingeführt haben und welche finanziellen Auswirkungen eine mögliche Entlastung hätte.

Für uns ist klar: Wer Familien stärken will, muss ihre Sorgen ernst nehmen. Deshalb suchen wir gemeinsam mit Eltern, Trägern und Verwaltung nach praktikablen Lösungen für Iserlohn.

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