Antrag für den Kulturausschuss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Antrag an den Kulturausschuss

 

Sehr geehrter Herr Teckhaus,

 

namens der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Iserlohn bitte ich um Aufnahme des folgenden Antrags zu Tagesordnungspunkt 7 (Entwurf der Haushaltssatzung 2019, Ds. 9/2472) in die nächste Sitzung des Kulturausschusses am 5. Dezember 2018:

 

Einrichtung einer Stelle für die Verwaltung der Musikschule

 

Beschlussvorschlag:

 

A.     Die Verwaltung und Leitung der Musikschule wird mit 5,178 Stellen ausgestattet.

 

B.     Der Beschluss wird an den Finanzausschuss und den Rat zur Beschlussfassung weitergeleitet.

 

Begründung:

 

Laut Stellenplan hat die Musikschule für Iserlohn und Letmathe 4,178 Stellen für Leitung und Verwaltung. In den vergangenen Jahren hat sich durch kontinuierliche Steigerung der Fachbelegungen in der Musikschule die Mehrarbeit in der Verwaltung fast verdoppelt. Momentan ergibt sich eine Fachbelegung von 984 pro Vollzeitstelle. Im Jahre 2012 lag dieses Verhältnis noch bei 647 Fachbelegungen. Eine weitere Notwendigkeit dieser Stelle ergibt sich aus den Besetzungszeiten des Sekretariates in Letmathe, diese wurden von Herrn Kirch bis zu seinem Tod in Doppelfunktion (Verwaltung und Unterricht) aufgefangen. Die neue Zweigstellenleitung kann dieses nicht in der Weise fortführen, da sie gleichzeitig das Instrument Schlagzeug unterrichtet. Dieser Unterricht ist aus Platz- und Lautstärkegründen nicht im Sekretariatsraum möglich. Durch Kündigung in der Hauptstelle Iserlohn war die Verwaltung in Letmathe im Jahre 2017 längere Zeit geschlossen, da die Besetzung der Hauptstelle Vorrang hatte. Der Engpass wurde durch zwei geringfügig Beschäftigte notdürftig überbrückt, deren Beschäftigungsverhältnisse zum 31. Juli 2018 beendet wurden, da andernfalls eine Entfristung notwendig gewesen wäre. Anfang 2019 ist der Umzug der Zweigstelle Letmathe in die Trillingsche Villa geplant. Hieraus ergibt sich schon die Notwendigkeit nach einer kontinuierlichen Besetzung der Verwaltung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rm. Annegret Simon