Langfristige Lösung für die Iserlohn Titans erarbeiten!

 

 Sehr geehrter Herr Axourgos,

 

wir beantragen das oben genannte Thema auf die Tagesordnung der kommenden Sportausschusssitzung zu setzen und bitten die Verwaltung um Erstellung einer Drucksache.

Begründung:

Die Iserlohn Titans haben in kürzester Zeit den Football-Sport in Iserlohn nicht nur ins Leben gerufen, sondern zahlreiche Ehrenamtliche, Spieler und Zuschauer begeistern können. Insgesamt hat der Verein zurzeit 130 Mitglieder. Im Schnitt sogar 450 Zuschauer pro Spiel.  

 

Hinzu kommen sportliche Erfolge, die aus unserer Sicht nach so kurzer Zeit nicht selbst-verständlich sind. Die SPD-Fraktion möchte daher American Football in Iserlohn intensiver fördern und stärken. Deshalb sollten sich Verwaltung und Politik rechtzeitig Gedanken über eine langfristige Lösung für die Iserlohn Titans machen. 

 

Die SPD-Fraktion hat hierzu bereits Gespräche mit Verantwortlichen des Vereins geführt. Wunsch der Vereinsvertreter ist ein dauerhafter Spielort in der Lichten Kammer (Sportplatz). Grundsätzlich kann sich die SPD eine solche Lösung vorstellen. Hierzu müssten allerdings etliche Fragen geklärt und in einer Drucksache dargestellt werden:

Ist es richtig, dass sich der Sportplatz nicht im städtischen Besitz befindet? Falls ja, könnte dort dennoch Vereinssport stattfinden? Benötigt würden derzeit dreimal pro Woche Trainingszeiten von 16.00 – 22.00 Uhr. 

Entspricht der Platz den erforderlichen Maßen für American Football (L120 m Länge / 70 m Breite)?

 

Wie bzw. von wem wird der Platz heute genutzt? 

Befinden Sich am Platz bzw. in unmittelbarer Nähe Parkplätze und Umkleidemöglichkeiten, bzw. Räumlichkeiten zur Vereinsnutzung?

 

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Kann die Verwaltung bereits eine erste Kostenschätzung für einen (Kunst-) Rasenplatz, der den Anforderungen für Football entspricht, vorlegen?

Wurden bereits Gespräche mit dem Verein geführt? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

 

Hat die Verwaltung Alternativen für die Zeit ab 2018 entwickelt?

Wir möchten in Erinnerung rufen, dass die Entscheidung zum Spielort Hemberg einen Kompromiss darstellt und zunächst nur für ein Jahr gilt. Gemeinsam sollten Lösungswege für die Zeit ab 2018 gefunden werden, um die Zukunft des Vereins zu sichern. 

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Gabriele Stange

SPD- Ratsmitglied