Die SPD Fraktion tagt im Café „Bahngleis 42“ in Letmathe

 

 

 

Seit über einem Jahr bieten Menschen mit Beeinträchtigungen, die bei den Iserlohner Werkstätten beschäftigt sind, in den Räumen des historischen Bahnhofgebäudes ein Café an. Ergänzt wird das Angebot durch einen Kiosk, unterschiedliche Kulturveranstaltungen, wie z.B. Kunstaustellungen und durch das Reportage- und Lifestylemagazin „caput“, das ebenfalls ein fester Bestandteil des Gesamtkonzeptes im Letmather Bahnhof ist.

 

Am vergangenen Montag tagten die Iserlohner Sozialdemokraten im Café und wurden vom Geschäftsführer der Iserlohner Werkstätten Herrn Ossenberg, der sich selber scherzhaft als „Bahnhofswirt“ bezeichnet, herzlich begrüßt. „Das Thema Inklusion wird immer auf den Bereich Schule reduziert, dabei umfasst es das ganze Leben. Eine Behinderung verschwindet nicht mit Ablauf der Schulzeit, da muss es weitergehen mit innovativen Beschäftigungsmodellen, die Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen“  stellt er sinngemäß die Idee des beispielhaften Projektes vor. 

 

Nach anfänglichen Berührungsängsten freut sich das Café heute über zahlreiche Stammgäste, die die Freundlichkeit und das Angebot des Frühstücks- und Café-Betriebes zu schätzen gelernt haben. Auch die Sozialdemokraten sind begeistert von dem Konzept und haben sich häufigere Besuche fest vorgenommen.

 

„Projekte dieser Art sind von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft, die häufig nur die Behinderung eines Menschen wahrnimmt, aber nicht seine Fähigkeiten erkennt. Inklusion fängt im Kopf an und hier bekommt man die Chance das zu lernen!“ so das Fazit der Sozialdemokraten.

 

„Wir unterstützen sie gerne, wenn sie politische Weichenstellung benötigen und wünschen viel Glück bei der Realisierung ihrer weiteren Vorhaben, wie z.B. einer wirkungsvollen Verknüpfung der Stadtteile Genna und Letmathe“ so die  abschließenden Worte des Fraktionsvorsitzenden Dimitrios Axourgos verbunden mit dem Dank für die interessanten Einblicke an dem Abend.

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