SPD Fraktion zu Besuch im Siegerland

 

Sich selbst ein Bild zu machen und zu erfahren, wie laut ist überhaupt eine Windkraftanlage?!

Das waren die Gründe der Iserlohner SPD- Fraktion am letzten Samstag für eine Fahrt zum Windpark der RootharwindGmbH in Hilchenbach. Es handelt sich hier um 5 Windräder, die als Bürgerwindpark seit 2006 betrieben werden. Begleitet wurden die Iserlohner Sozialdemokraten von vier SPD Mitgliedern der Schwerter  Ratsfraktion.  

Der Windpark in Hilchenbach wurde ausgesucht, da die dortigen Windkraftanlagen ungefähr so hoch sind, wie Anlagen, die im Iserlohner Raum entstehen könnten. Gleichzeitig ist die Topographie mit der Iserlohns und Umgebung zu vergleichen. Schon auf der Fahrt zu den Anlagen konnten die Teilnehmer sich ein Bild von der Wegeführung machen, die nötig ist, um solche Anlagen zu ihren Standorten zu transportieren. Wege, die in der ihrer Breite schon heute in jedem Wald zu finden sind. Für fachkundige Begleitung sorgte der Geschäftsführer der  Rotthaarwind GmbH Herr Pulte

Nach der Besichtigung eines der fünf Anlagen von innen und außen fuhren die Teilnehmer noch zu einem Haus, welches ca.1 Kilometer von den Anlagen entfernt steht. Hier wollte man durch

“ Hörprobe“ erfahren, wie hoch die Geräuschbelastung überhaupt ist. Erst als selbst die leiseste Unterhaltung unterbunden wurde, waren die umliegenden Anlagen als leichtes Rauschen vernehmbar. Während eines einstündigen Vortrages, in einer naheliegenden Gaststätte, unterstrich Herr Pulte dann noch einmal die Windkraft, als aus seiner Sicht unverzichtbaren Baustein im Rahmen der Energiewende.  Gleichzeitig stellte er noch einmal die Betriebsform als Bürgerwindpark heraus, die die Basis einer guten Akzeptanz in der Bevölkerung ist. Im Rahmen seines  sehr intensiven und tiefgehenden Vortrages zeigte er selbst Verständnis für die Belange der Windkraftgegner, war sich aber sicher, dass ohne Windkraft eine nachhaltige Energiewende nicht zu stemmen sei.

Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich dann noch eine sehr intensive Diskussion.

Nach einer großzügigen Spende durch die Teilnehmer/innen für die Tschernobyl Opfer, die Referenten arbeiteten wie immer kostenlos, wurde die Heimfahrt angetreten. "Es ist uns wichtig zu wissen, worüber wir reden, wenn es um das Thema Windkraft geht. Wir können nur jedem empfehlen, sich selbst ein Bild von dieser Energieform zu machen", unterstrichen der SPD-Fraktionsvorsitzende, Dimitrios Axourgos, und der energiepolitische Sprecher, Ralf Langner, der diese Fahrt organisiert hatte.

 

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