Sportplatz Hennen: Axourgos kritisiert Verzögerungen

 

"Es kann nicht sein, dass der Verein alle Zusagen über Eigenleistungen pünktlich einhält und das Kommunale Immobilien Management (KIM), trotz eines teuren externen Architekten, keinen Schritt voran kommt", ist der SPD-Fraktions- und Sportausschussvorsitzende, Dimitrios Axourgos, erbost.

m Einvernehmen zwischen Verwaltung, Politik und Verein hatte man sich bereits geeinigt, dass der Bau des neuen Vereinsheims nicht schon 2015, sondern erst 2016 stattfinden solle. Dazu waren Vorarbeiten des SC Hennen notwendig, die seit dem Herbst 2015 auch abgeschlossen sind. Seitdem warte man nun auf den Baubeginn, welcher für Ende 2015 geplant war. Passiert sei jedoch nichts. Ausschreibungen seien aufgrund höherer Angebote als vorgesehen oder aus formalen Aspekten Ende des Jahres aufgehoben worden, nach Kenntnis der SPD-Fraktion allerdings bis heute noch nicht erneut ausgeschrieben. "Wenn externes Personal für viel Geld benötigt wird, um ein Projekt zu planen und umzusetzen, dürfen Vereine, Bürger und die Politik erwarten, dass gewissenhaft und mit Nachdruck gearbeitet wird", so Axourgos. "Im Übrigen muss man auch erwarten können, dass die Vereine und die Politik unverzüglich begründet informiert werden, wenn es zu Verzögerungen kommt."

Die Kritik an KIM sei in den letzten Wochen vermehrt aufgekommen. So habe es Verzögerungen bei den Sanierungen am alten Vereinsgebäude des SC Hennen ebenso gegeben, wie auch in der Turnhalle der Grundschule Kalthof. Letztere Verzögerung sorgte für Verärgerung beim TTC Kalthof. "Deshalb erwarte ich im kommenden Sportausschuss von der Verwaltung eine detaillierte Beschreibung der Gründe für all diese Verzögerungen und schlechte Kommunikation und eine zügige Abwicklung der Baumaßnahme in Hennen", so Axourgos abschließend.

 

 

 

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